Roberta-AG begeistert Schüler am Märkischen Gymnasium Iserlohn

Anzeige
Ein „Roboter-Hund“ und ein entsprechender Elefant waren die heimlichen Stars bei der Vorstellung des innovativen Roberta-Programms am Märkischen Gymnasium - und die Lieblinge der Schüler.
Iserlohn: Märkisches Gymnasium |

Sie waren die absoluten Stars bei der Präsentation des innovativen ROBERTA-Projektes am Märkischen Gymnasium: ein schmatzender, laufender oder auch schon mal schnarchender Roboter-Hund und ein entsprechender Elefant aus Legoteilen.

Erstmalig wurde am Märkischen Gymnasium Ende 2014 eine sogenannte
ROBERTA AG angeboten, um den naturwissenschaftlichen MINT-Bereich an der Schule zu vertiefen. „Unser Ziel ist es, die vorhandene Neugier und das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen und Geräten bereits in den Klassen 5 und insbesondere bei Mädchen stärker zu fördern“, erklärt Schulleiterin Dr. Rita Köhler, „damit knüpfen wir an ähnliche Projekte aus dem Grundschulbereich, wie z. B. dem ,Haus der kleinen Forscher‘, an.“

Ein schnarchender Hund und ein Elefant, der Lasten transportiert


Innerhalb des ROBERTA-Projektes müssen die Schüler zunächst entsprechend ihres Alters eine einfache, mittelschwere (wie den Hund) oder schwierige Figur (wie den Elefanten) aus den Lego-Bausätzen mit Minicomputer, Motoren und Sensoren zusammenbauen. „Das ist aber nicht so schwierig, wie es aussieht“, weiß Pädagogin Melanie Müller, die zusammen mit ihrem Kollegen Dr. Dennis Draxler für dieses Projekt extra eine Fortbildung absolviert hat. So sei der Zusammenbau des Roboter-Hundes von den Schülern durchaus in einer Doppelstunde zu schaffen.
Doch damit ist es nicht getan. Denn damit Hund oder Elefant „lebendig werden“ und kleinere Aufgaben bewältigen können, müssen die Schüler anschließend die tierischen Roberter am Computer genau programmieren.
„Die Aktionen der Roboter müssen genau aufeinander abgestimmt werden“, erläutert Dr. Dennis Draxler, „anschließend wird die Programmierung verbessert, nachdem ein Abgleich des tatsächlichen mit dem gewünschten Verhalten des Roboters erfolgt ist.“
Das erfordere logisches und mathematisches Denken und sei hoch motivierend für die Schüler. Und in der Tat zeigten sich die Fünftklässler bei der Präsentation begeistert von den Bausätzen.
Da die Premiere im vergangenen Jahr auf eine enorme Resonanz gestoßen ist, plant man bei den MGI-Verantwortlichen in der Zukunft eine deutliche Ausweitung des ROBERTA-Projektes.

Zukünftig auch Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen denkbar


„Nach dem Einstieg in Klasse 5 könnte ich mir in Klasse 7 eine Wiederholung der Thematik vorstellen“, so Dr. Rita Köhler. Und selbst in der Sekundarstufe II könnten die Bausätze in bestimmten Kursen zum Einsatz kommen. „Außerdem sind dort auch weitere Kooperationen mit Unternehmen oder Fachhochschulen in diesem Bereich denkbar.“
Umso dankbarer ist die Schulleiterin des Märkischen Gymnasiums dann auch für die Unterstützung des Projektes durch die Sparkasse Iserlohn, die Firmen Dahmen und Kirchhoff, den Märkischen Arbeitgeberverband sowie den Abiturjahrgang 1965 und den Förderverein der Schule. Denn durch Spenden in Höhe von 7.000 Euro konnten insgesamt 15 Sets mit den Lego-Bausätzen angeschafft werden.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.