Das THW schult Iserlohner Reservisten

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Iserlohn: A 46 | Das jährliche Ausbildungswochenende der Iserlohner Reservistenkameradschaft stand auch dieses Jahr ganz im Zeichen der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Mehrere Kameraden aus anderen Reservistenkameradschaften aus dem Sauerland und dem Ruhrgebiet konnten auch begrüßt werden. In Katastrophenfällen oder bei Großschadensereignissen möchte die Bundeswehr zivile Organisationen besser unterstützen. Für die Iserlohner Reservisten bedeutete dies, sich mit dem Gerät des Technischen Hilfswerkes vertraut zu machen. Das THW stellte dazu einen LKW mit Ausrüstung nach Winterberg ab. Vier Ausbilder des THW stellten die Ausrüstung vor. Die Iserlohner Reservisten sollten auch eigene, praktische Erfahrungen sammeln.

An mehreren Stationen erfolgte dann die praktische Ausbildung.

Zuerst wurden die Kameraden in die taktischen Einsatzgrundsätze der Bergungsgruppe des THW eingewiesen. Dann erfolgte die Vorstellung des Rüstwagens, die technische Ausstattung der Bergungsgruppe und deren Nutzung.

Wirkliche Handarbeit mussten die Reservisten beim Umgang mit folgenden Geräten leisten. Zunächst wurde der Umgang mit der kleinen und großen Kettensäge, der kleinen und großen Trenngeräte geübt. Dann folgte das Heben von Lasten mit diversen Hebekissen. Die praktische Anwendung wurde dann bei dem Heben eins PKWs geübt. Nach dem Verlegen auf ein größeres Terrain erfolgte die Einweisung und anschließender praktischen Ausbildung an der LKW Seilwinde.
Eine Bergung von Menschen aus unwegsamen Gelände wurde geübt. Ein „Verletzter“ mußte mit den Möglichkeiten des THWs aus Höhen und Tiefen geborgen werden. Natürlich mußte er vorher mit Seilen so auf der Trage fixiert werden, daß er nicht von der Trage fällt.
Auch die Anwendung von technischem Gerät bei Bergungen wurde ausgebildet. Anschließend, und das im aufkommenden Schneesturm, wurde noch das Bergen von Verwundeten aus zerstörten Gebäuden unter schweren Bedingungen geübt. Weiteres technisches Gerät, wie zum Beispiel Bergekissen oder hydraulische Scheren und Spreizer konnten letztlich an Autofelgen geübt werden.
Insgesamt war es für die Reservisten ein sehr lehrreiches Wochenende. Alle Beteiligten kehrten am Sonntag erschöpft, aber um einige praktischer Erfahrungen reicher, nach Iserlohn zurück.
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