Konzert für einen Flügel

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Auf das bevorstehende Konzert freuen sich (von links): Thomas Dieckmann, Leiter der Musikschulen des Kreises Kleve, der auch in das Konzert einführen wird, sowie Harald Münzner, Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus der Stadt Kalkar.
Kalkar: Rathaus | Kalkar. Musikalisch zu geht es am Samstag, 29. Oktober, im Ratssaal des historischen Rathauses Kalkar. Denn an diesem Abend wird es in der Reihe "Ein Flügel für Kalkar" ein "Klavier-Solo" mit Schülerinnen und Schülern der Musikschulen des Kreises Kleve e. V. geben.
Wenn Thomas Dieckmann, Leiter der Musikschulen des Kreises Kleve, von den begabten Schülern der Kreismusikschule Kleve berichtet, die das Klavier-Solo spielen werden, dann leuchten seine Augen.
"Die vier Schüler sind alle sehr talentierte, konzertant erprobte Schüler. Wir sind sehr stolz auf sie!" Nach dem Auftritt des Goeyvaerts Streichtrio aus Belgien wird die zweite Konzertreihe "Ein Flügel für Kalkar" mit dem "Klavier-Solo" begonnen.
Und der Name ist Programm. Denn ein neuer Flügel für Kalkar musste her. "Mit dem Konzertflügel Kawai SK-5 erhält die Stadt Kalkar ein Instrument, das sehr hohen Ansprüchen gerecht wird.", so Harald Münzner, Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus der Stadt Kalkar. Dieckmann erklärt: "Wir spielen hier sehr gerne. Durch den Ratssaal gibt es einfach eine ganz besondere kammermusikalische Atmosphäre, die die Zuhörer genießen können!" Außerdem sei der Fachbereich Klavier der größte in der Musikschule mit ca. 270 Schülern. Viel erwarten kann man von den jungen Pianisten auf alle Fälle. Tessa Boschkor, Meret Keyers, Alissa Rahimi und Florian Lesemann glänzten bereits vorher durch ihr musikalisches Können und Spielen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Frédéric Chopin, Edvard Grieg und Manuel Ponce. Besonders schön: Die Musikschüler sind bunt gemischt. Jüngste im Bunde ist Alissa Rahimi mit ihren acht Jahren und älterster Solist ist Florian Lesemann mit seinen 17 Jahren.
Ca. eine Stunde wird ohne Pause gespielt. Aber Achtung! Die auf dem Flyer abgedruckte Uhrzeit stimmt nicht. Denn das Konzert beginnt nicht um 16, sondern um 18 Uhr! "Wer dennoch zu früh da ist, kann ja vorher noch in den Gastronomien rund um den Marktplatz einen Kaffee trinken", so Münzner. Er bittet die falsch gedruckte Uhrzeit zu entschuldigen. Und nicht vergessen: Der Eintritt zum Konzert ist frei! Um Spenden wird gebeten.

Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Zum Hintergrund: Natürlich kann der neue Flügel nur finanziert werden durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und einzelner Sponsoren. Wer einen gewissen Obulus spenden möchte, der kann dies auf extra dafür eingerichteten Spendenkonten machen (siehe Infokasten).
Die Einnahmen aus den Konzerten im Rathaus fließen mit in die Finanzierung des neuen Flügels ein. Der kostet gut und gerne so viel wie ein Neuwagen. "Neben den Einnahmen durch Spenden bei den Konzerten, kann man auch Pate werden für eine der 88 Tasten des neuen Konzertflügels", berichtet Münzner. Für 100 Euro pro Taste werden die Initialen des Spenders auf der hölzernen Hinter-Taste vermerkt.
Drittens wird am 26. November der vorherige Ibach-Konzertflügel versteigert. "Nicht, dass man uns falsch versteht", so Dieckmann und Münzner. "Der Flügel, der knapp 100 Jahre alt ist, lässt sich für private Zwecke noch sehr gut spielen und sieht auch noch sehr gut aus!" Der Einstieg in die Versteigerung wird bei 1.000 Euro liegen, einige Interessenten sind bereits bekannt.
Ab sofort kann man den Flügel bei Klavierbaumeister Georg Nienhuis in Appeldorn begutachten.
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