Brandheiße Leidenschaft: Einsatz in Amerika

Besonders die imposanten Feuerwehrwagen in den USA haben es Ramona angetan.

Ramona Henning (32) aus Methler hat ein brandheißes Hobby, mehr noch - sie hat eine feurige Leidenschaft, die gänzlich frauenuntypisch ist. Die Unterbrandmeisterin der freiwilligen Feuerwehr Westick bereist am liebsten ferne Länder, um dort die Arbeit der Wehren kennenzulernen.

Ihr spannendster Besuch galt bisher dem berühmten „Fire Department of the City of New York“. Dort besuchte die Kamenerin die Helden des 11. Septembers.


Firefighter vom 11. September

Jetzt sind ihre Koffer schon wieder gepackt, denn übermorgen gehts ab nach Florida, wo Ramona eine Einladung der „Firefighter“ in Orlando angenommen hat. Wie kommt man zu diesen „feurigen“ Bekanntschaften? „Mich interessiert die Arbeitsweise der ausländischen Kollegen und ich bin fasziniert von den imposanten Feuerwehrwagen der Amerikaner. Deshalb habe ich einfach Kontakt per Email gesucht, worauf prompt eine Einladung folgte.“

Beim Florida-Einsatz dabei?

Am liebsten wäre die zierliche Unterbrandmeisterin aus Methler in voller Montur bei einem Florida-Einsatz dabei. „Aber das wird bestimmt versicherungstechnisch nicht gehen“, meint sie. Wenngleich die meisten Wachen in den USA privat und nicht staatlich geführt sind, herrscht dort auch ein behördenmäßiger Ablauf. „Und genau wie bei uns löschen die Kollegen in Amerika auch nur mit Wasser“, schmunzelt die 32-Jährige.
In ihrem „normalen“ Leben ist Ramona Henning kaufmännische Sachbearbeiterin bei Bayer in Bergkamen. Und weil ihr das allein wohl zu langweilig ist, hat sie sich auch bei der dortigen Werksfeuerwehr angemeldet.

Ohne „Tatütata“, Brandgefahr und „heißen“ Reisen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten könnte sich Ramona Henning das Leben nicht mehr vorstellen.
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