Landesumweltamt gibt offizielle Entwarnung: "Rauchwolke vom Brand in Bönen war ungefährlich"

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Das Landesumweltamt hat Proben genommen und gibt bekannt, dass die dichte, rußbehaftete Rauchwolke unbedenklich gewesen war. Foto: Jörg Prochnow

Nach dem Großbrand in Bönen gibt es nun die offizielle Entwarnung des Landesumweltamtes. Demnach war die brandbedingte Oberflächenverschmutzung in Nordbögge unbedenklich. 

Die in der vergangenen Woche durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg in Bönen-Nordbögge genommenen Proben sind unbedenklich. Das Landesumweltamt empfiehlt dennoch, mit Rußniederschlägen behaftete Oberflächen mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln zu reinigen.
Obst und Gemüse sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. Gröbere Brandrückstände sollten aufgesammelt und mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Rückblick (siehe Beitrag)

Am Wochenende des 30.06./ 01.07 kam es bei einer Entsorgungsfirma in Bönen zu einem großen Brandereignis. In dessen Folge hatten sich Anwohner aus dem Bereich Nordbögge bei der Bezirksregierung Arnsberg gemeldet. Sie äußerten ihre Sorge über mögliche Belastungen durch Brandrückstände auf Flächen sowie Obst und Gemüse. Das LANUV nahm bei den Anwohnern vor Ort mehrere Proben. Die Proben wurden unter anderem auf Dioxine und Furane, sowie weitere giftige brand- typische Inhaltsstoffe untersucht. Aufgrund der ermittelten geringen Werte schließt das LANUV eine bedenkliche Belastung der Flächen in der betroffenen Wohngegend durch fein verteilte Brandpartikel aus.
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