Tabellenführerinnen überrannt

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Damen I des 1. VV Kamp-Lintforts Stehend v.l.n.r.: Werner Wallbott, Beate Herbe, Ann-Sophie van Hall, Sarah Uphus, Esther Schwich, Janett Jurczyk, Michael Welter Knieend v.l.n.r.: Nina Watzke, Hanni Schmitz, Rebecca Tepaß, Danieala Schubert, Julia Krumsdorf Liegend: Christiane Röhrborn Es fehlt: Astrid Timmermann
Einen völlig unerwarteten deutlichen 3:0 (25:18, 25:21, 25:14) Sieg gegen die Tabellenführerinnen vom Verberger TV holten sich die Landesliga Volleyballdamen des 1. VV Kamp-Lintforts und klettern damit auf den zweiten Tabellenplatz.

Die Motivation der Kamp-Lintforter Mannschaft vor dem Spiel war schon sehr hoch. Schließlich könnte das Spiel der drittplazierten Damen aus Kamp-Lintfort gegen die Tabellenführerinnen aus Verberg die weiteren Weichen stellen. Dass es jedoch so einfach war, den Tabellenführer zu schlagen, damit hatte keiner gerechnet. Dabei musste das Trainergespann Welter/ Wallbott berufsbedingt auf Libera Astrid Timmermann verzichten. Eine andere Libera hat das Team nicht. Somit wurde kurzerhand Mannschaftsführerin Nina Watzke, die sonst im Außenangriff spielt und wie man so schön sagt, hinten auch eine Bank ist, als Libera umfunktioniert. Im Außen-Angriff baute Welter auf die aus Münster zurückgekehrte Esther Schwich, „Vertretungs“-Mannschaftsführerin Christiane Röhrborn und Rebecca Tepaß. Über die Mitte spielte Julia Krumsdorf (zurück aus der Babypause) und die lange Beate Herbe, die jahrelang in Verberg gespielt hat und noch ein paar Spielerinnen und deren Spielweisen aus Verberg kannte. Im Zuspiel setzte Welter auf Zauberhändchen Daniela Schubert, die nach der langen Babypause wieder dabei ist. Eine Formation, die sich auszahlte. Zwar waren die Pässe zum Zuspieler nicht immer optimal, jedoch verwandelte Schubert auch schwierige Bälle noch in gute Pässe zum Angreifer und diese setzten sich dann auch aggressiv durch. Verberg´s Angriffe hingegen landeten meistens im Aus oder konnten von den Kamp-Lintfortern zum Gegenangriff wieder aufgebaut werden. Auch die guten und platzierten Angaben, wobei vor allem Rebecca Tepaß hervorzuheben ist, führten immer wieder dazu, dass sich Lintfort immer ein Stück absetzen konnte. Eine Unstimmigkeit zwischen Verberg und dem Schiedsgericht im dritten Satz führte schließlich dazu, dass Verberg ganz von der Rolle war und keine Gegenwehr mehr lieferten. Erfreulich war auch, dass Neuzugang Janett Jurczyk ihren ersten Einsatz in einer Landesliga feiern konnte. Die Freude war riesig bei den Lintforterinnen, auch wenn sicherlich Verberg nicht in Topform war, so haben sich die Lintforterinnen doch in allen Belangen aggressiv als Team durchgesetzt und ihr Spielniveau auch fast die ganze Zeit gehalten.
Nun können die VV Damen nach fünf Spielen auf vier deutliche 3:0 Siege und eine Niederlage gegen den jetzigen Tabellenführer aus Geldern zurückblicken. Diese Woche treffen die Damen auf die zweiten Damen von SV Bayer Wuppertal, die sich derzeit auf den vierten Tabellenplatz befinden und sicherlich nicht von Lintfort unterschätzt werden. Auch das Spiel wird in dieser Liga, in der bislang kein deutlicher Favorit zu erkennen ist, die weiteren Weichen stellen. Ebenfalls spannend für Lintfort ist auch das Vorspiel der Tabellenersten aus Geldern gegen die Moerserinnen SC II. Zwar befindet sich Moers noch auf den fünften Tabellenplatz, jedoch spielen sie durch die Auflösung ihrer ersten Damenmannschaft, die in der dritten Bundesliga gespielt haben, seit zwei Spieltagen mit zwei Spielerinnen aus der dritten Liga. Seitdem mischt das Team aus Moers die Landesliga sehr auf.

Die Damen II hatten spielfrei.
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