Neuordnung im Kranenburger Bruch - Kahlschlag, damit Raum für Kiebitze geschaffen wird

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Die Bruchse Straße ist ein verkehrsberuhigter Weg in der tief gelegenen grünen Oase nördlich der B 9, zwischen Nütterden und Kranenburg. Die Strecke zwischen der Hornderichstraße und Kurzen Hufen macht Teil aus eines Natur- und Lehrpfads durch Wiesen, Mähweiden, Gehölzen, Schilfröhrichten, Hochstaudenfluren und Gewässer mit acht Informationsstellen.
Sofort nach Informationsstelle 3 ist es momentan aus mit der herrlichen Ruhe, die viele Einwohner Kranenburgs und Nütterden gerne genießen, während einem Spaziergang oder Fahrradtour.
Es wird mit Holzfällgeräten, Baggern verschiedener Art und Treckern gearbeitet. Die Neuordnung im Kranenburger Bruch hat die NABU geplant und den Auftrag zum Ausführen davon gegeben. Die Arbeit in diesem Rahmen hat angefangen. Weidensträucher werden aus Schilfkulturen entfernt und Gehölzstreifen mit bis zu 20 Meter hohen Weidenbäumen gefällt. Danach werden diese abtransportiert und in der Nähe der Bruchsen Straße auf einen Haufen geworfen. Danach wird ein Riesenhäcksler mit den Stämme und Zweige beschickt und zum feinen Mulch verarbeitet. Die Wurzelstöcke werden gerodet und die Erde nachher geebnet, damit Gras nachwächst und sich Kiebitze im Frühjahr nesteln. Damit die schweren Erdbaugeräte nicht im Sumpf versinken, sind achthundert große Stahlplatten verlegt.
Die Besucher des Kranenburger Bruchs werden auf die wunderschöne Kulisse von vorher, die sie auf der Bruchsen Straße genossen haben, verzichten müssen. Es wird eine ausgestreckte Grünfläche entstehen, worauf nach tagelangen Dauerschauern große Wasserfläche entstehen.
Die Bezirksregierung Düsseldorf glaubt an einen ökologischen Mehrwert, der durch die Arbeiten entsteht. Es gibt in unserer Umgebung in diesem Rahmen aber auch Andersdenkenden.
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 26.12.2014 | 09:56  
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