Langenfeld: Rückblick auf 2015 (2)

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Hochbetrieb herrschte während der BOB im Mai in und vor der Stadthalle: Rund 100 Aussteller stellten sich ihren künftigen Nachwuchskräften vor und informierten die Schülerinnen und Schüler über die Wege und Chancen in verschiedensten Berufen.
 
Die Ritter waren voll in ihrem Element beim Burgfest auf der Wasserburg Haus Graven. Selbst Lothar Marienhagen, Vorsitzender des Fördervereins, war in eine Ritterrüstung geschlüpft (leider nicht auf dem Bild).
Den Jahreswechsel nehmen wir auch diesmal wieder zum Anlass, um einen Blick zurück zu werfen auf das zu Ende gegangene Jahr. Mit dem Hinweis auf verschiedene Ereignisse in Wort und Bild wollen wir Sie, liebe Leser, noch einmal an einige Höhepunkte im Langenfelder Jahresablauf erinnern. Wir setzen unsere Chronik heute fort mit dem 2. Quartal.

April

Das erste Wochenende im April war zugleich auch ein großes Fest. Ostern wurde gefeiert. In diesem Zusammenhang taucht auch das Thema Flüchtlinge im Lokalteil wieder auf: Die SPD hat 80 Flüchtlingskinder beschenkt.
In der Schalterhalle der Stadt-Sparkasse kamen Eisenbahn-Fans auf ihre Kosten: Der stets neue alte (im Sinn von historische) Themen aufspürende Arbeitskreis Geschichte der Volkshochschule hat eine Ausstellung zur Geschichte der drei Eisenbahnstrecken in Langenfeld erarbeitet unter dem Titel „Abfahrt von Gleis 1“, die viele bewundernde Besucher sehen.
Nach langen Jahren trafen sich Mitglieder des früheren Tanzcorps „Heinzelmännchen“ zu einem Wiedersehen in der Martinsklause. Das Corps wurde 1980 gegründet und löste sich nach unzähligen (Karnevals-)Auftritten 1997 auf. Einige Tänzerinnen und Tänzer formierten sich wenig später neu als „Echte Fründe“, die noch heute sehr erfolgreich die Säle der Region in Schwung bringen.
Das erste große Open-air-Event im feierfreudigen Langenfeld war wie seit 39 Jahren das Stadtfest, das Aktionsbühne für Vereine und Treffpunkt für die Bevölkerung ist. Ein anspruchsvolles Bühnenprogramm und die Frühjahrskirmes waren auch in diesem Jahr wieder attraktive Magnete. Mit Bernd Müller haben die Schützen bei dieser Gelegenheit auch einen neuen Stadtkönig erhalten.
Und noch einmal muss der Arbeitskreis Geschichte der VHS lobend erwähnt werden: Im Rathaus erinnerte eine Ausstellung an das Kriegsende in der Stadt, als die Amerikaner am 16. April vor 70 Jahren einmarschierten.
In der Zwischenzeit wurde im „Krawattencafé“ bei der Awo emsig an dem Schmuckstück aus der Bürgermeisterwette gearbeitet.
In Berches ist vieles etwas anders, und so wundert es nicht, dass dort schon im April das neue Dreigestirn feststeht.
Die beiden Musikschulen aus Monheim und Langenfeld kooperieren: Sie probten für zwei Musicals, die im Juni und im Oktober Premiere haben werden.

Mai

Der Wonnemonat startete mit einer wichtigen, zukunftsweisenden Veranstaltung: Der BOB, der BerufsOrientierungsBörse, bei der sich über 100 Firmen und Institutionen aus der Region den künftigen Schulabgängern aus Langenfeld und Monheim präsentierten. Das Angebot der Organisatoren der Messe wurde gegenüber dem Vorjahr noch einmal vergrößert und gab sicher vielen Besuchern Antworten auf die Frage „Schule geschafft... und jetzt?“
Im Babywald im Landschaftspark Fuhrkamp wurden die ersten Namensschilder der Neugeborenen an den über 430 Bäumen angebracht.
In einer gut besuchten Versammlung in der Hubertushalle stellte die Bahn die neuen Planungen für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) vor. Auf dem Langenfelder Streckenabschnitt zwischen Berghausen und Rheindorf müssen wegen eines vierten Gleises drei Straßenbrücken verbreitert und zwei Rohrleitungen weiter nach Westen verlegt werden. Bis zu sechs Meter hohe Lärmschutzwände sind geplant. Die Bauarbeiten werden in etwa fünf Jahren beginnen.
150 Kinder erhalten am Götscher Weg nun eine Mittagsverpflegung, nachdem der Küchentrakt für Kita und Schule erweitert wurde.
Das Festkomitee Langenfelder Karneval stellte mit dem Ehepaar Offenberg-Sersch das künftige Prinzenpaar vor.
Der Lydton-Club stellte eine zweiteilige Filmdokumentation zum Kulturpfad als DVD vor.
In Reusrath gründete sich nach Immigrath und Stadtmitte eine dritte ZWAR-Gruppe von jungen Senioren, um gemeinsame Unternehmungen zu planen. Die Stadt sieht das nachbarschaftliche Miteinander als Beitrag zum Demografiewandel.
Die Richrather Feuerwehr erhielt bei ihrem Sommerfest ein neues Löschgruppenfahrzeug.

Juni

Das ZNS-Fest lockte traditionell wieder mit Autoschau. Bühnenprogramm und Trödelmarkt in die Innenstadt. Bei dem Fest ging es wieder um die Unterstützung kranker Menschen, für die in den vergangenen 27 Jahren über 700 000 Euro eingenommen wurden.
Das DRK-Familienzentrum feierte das 40jährige Bestehen. Gefeiert wurde natürlich außerdem an vielen weiteren Schauplätzen, so auf dem Weeger Hof beim Erdbeerfest, im Freizeitpark beim Internationalen Kinder- und Familienfest, Jazzbrunch in Immigrath, Burgfest mit Mittelalter-Markt auf der Wasserburg Haus Graven, Sängerfest des Männergesangvereins Reusrath ...
Das städtische Blühstreifen-Projekt wurde im dritten Jahr fortgesetzt als Beitrag zum Naturschutz. Insgesamt 8 670 Meter (28 000 Quadratmeter) wurden über das ganze Stadtgebiet verteilt angelegt.
Die Sparkasse hatte zum 3. Mitsommernacht-Lauf eingeladen, und die Resonanz konnte sich durchaus sehen lassen. Der Erlös der Veranstaltung ging wie in den Vorjahren an karitative Zwecke.
Viel Wind gab es um die geplanten Windräder in Reusrath. Bürgermeister Frank Schneider wollte die Begrenzung auf 100 Meter aufheben, in der Ratssitzung stimmten allerdings seine eigenen CDU-Leute dagegen. Das trug diesen viel Beifall der im Bürgersaal reichlich vertretenden Reusrather Bürger und der Bürgerinitiative „Ruhiger Horizont Reusrath“ ein. Die interessierte Investor kündigt den Weg vor Gericht an.
Die neuen Kindertollitäten der kommenden Session wurden vorgestellt. Prinz Jan I. und Prinzessin Janine II. werden die Nachwuchsjecken anführen.

Wird fortgesetzt
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