Flüchtlingssituation: Marion Prell attestiert Bezirksregierung Hilflosigkeit

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Wie bereits berichtet, werden derzeit zahlreiche Flüchtlinge der Stadt Langenfeld zugewiesen. Zur Unterbringung wird nun die Wilhelm-Würz-Turnhalle belegt, die aktuell unter Hochdruck für die Aufnahme von bis zu 130 Flüchtlingen vorbereitet wird. Neben der Erstaufnahme werden der Stadt Langenfeld auch zahlreiche Menschen zugewiesen, die bis zum Abschluss des Asylverfahrens hier bleiben. Insgesamt leben nach Angaben der Ersten Beigeordneten Marion Prell in der Posthorngemeinde zurzeit 546 Asylbewerber. Es gibt insgesamt zudem 130 Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes, die Turnhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und die Turnhalle in Wiescheid, wovon rund 91 belegt sind.

Anfang der Woche wird begonnen

„Da an diesem Wochenende noch Wettkämpfe terminiert waren, können wir erst Anfang der Woche mit den eigentlichen Arbeiten beginnen“, so Dirk Marx vom städtischen Gebäudemanagement.

Wettkampfsport leidet

„Es wäre ein No-go gewesen, die Wettkämpfe für dieses Wochenende abzusagen. Der Wettkampfsport leidet doch so schon massiv unter der nun eingetretenen Situation“, so Carsten Lüdorf, stellvertretender Leiter des Referates Kindertageseinrichtungen, Schule und Sport.

Bezirksregierung antwortet nicht

Da der Umbau deshalb nicht bis zum Beginn der nächsten Woche zu bewerkstelligen war, hat die 1. Beigeordnete, Marion Prell, die Präsidentin der Bezirksregierung Arnsberg, deren persönliche Referentin und die Hauptdezernentin für Flüchtlingsfragen gebeten, der Stadt Langenfeld zwei Wochen Zeit zu geben, die Sporthalle vorzubereiten und weitere Unterkünfte zu schaffen. „Leider erfahren wir seit gestern Nachmittag, dass Langenfeld weiter unvermindert Zuweisungen erhält. Ohne dass zuvor die Bezirksregierung in irgendeiner Weise auf das Schreiben der 1. Beigeordneten reagiert hat“, so Holger Hammer, stellvertretender Leiter des Referates Soziale Angelegenheiten.

Marion Prell: "Das macht die Hilflosigkeit deutlich"

„Das zeigt die Hilflosigkeit der Bezirksregierung Arnsberg noch einmal ganz deutlich. Augen zu, Ohren zu, Mund zu“, so die 1. Beigeordnete, Marion Prell. „Mittlerweile fehlen dem Land im Umgang mit den Kommunen schon die ganz üblichen Umgangsformen“.
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