Projektwoche Feuerwehr

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Die Rundfahrt auf dem Löschfahrzeug wird wohl lange in Erinnerung bleiben. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Langenfeld

Das Projekt der Feuerwehr, das neben der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung auch Interesse für die Jugendfeuerwehr wecken sollte, war auf fünf Tage angelegt. Jeden Tag hatten die Schüler der beiden Teilstandorte im Wechsel theoretischen Unterricht und praktische Elemente im Stundenplan.

Ruf nach Fortsetzung


„Die Projektwoche Feuerwehr ist an der Grundschule Richrath-Mitte ein voller Erfolg gewesen,“ resümiert Brandinspektor Holger Haritz zum Ende des ersten Feuerwehrprojekts an der Grundschule-Richrath Mitte und fährt fort, „das Projekt, das mit dem Besuch der Hauptfeuer- und Rettungswache endete, hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Das konnte man in den Augen der Kinder deutlich sehen. Es war ein guter Anfang, der zeigt, dass unser Konzept stimmig ist.“ Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Schulprojektwoche keine einmalige Sache bleiben darf, sondern fortgesetzt werden muss.

Feuerwehralarm


Am ersten Tag des Projekts erfuhren die Kinder erfuhren etwas zu den einzelnen Aufgabengebieten der Feuerwehr. Dazu wurden kindgerechte Bilder diverser Einsätze, wie beispielsweise einem Müllcontainerbrand, gezeigt. Damit die Theorie nicht zu trocken wurde, gab es am ersten Tag auch den jährlichen Feueralarm mit der dazugehörigen Räumungsübung. Die Schutzausrüstung der Feuerwehr wurde erklärt und durfte in Teilen anprobiert werden.

Brandversuche


Am zweiten Projekttag wurden verschiedene Brandversuche durchgeführt. Dabei wurden zuerst die Grundvoraussetzungen für eine Verbrennung, nämlich das Vorhandensein von Sauerstoff, der notwendigen Zündtemperatur und auch eines brennbaren Stoffes, erläutert. Anschließend durften die Kinder durch Ausprobieren prüfen, welche alltäglichen Stoffe brennbar sind. Eine Überraschung war für viele, wie leicht synthetische Kleidung brennt. Ein Umstand, der auch vielen Erwachsenen nicht bewusst ist.

Feste Grillanzünder verwenden


Neben dem richtigen Umgang mit Feuer, wie zum Beispiel dem, das Streichhölzer nur angezündet werden dürfen, wenn Erwachsene dabei sind, wurde den Kleinen auch verdeutlicht, warum immer feste Grillanzünder verwendet werden sollen.
Der dritte Projekttag war wieder eher theoretischer Natur. Unter Verwendung eines sogenannten Rauchhauses wurde das Verhalten im Brandfall erläutert.
Als weitere Unterrichtseinheit wurde den Kindern das richtige Absetzen eines Notrufs erklärt.

Praktische Feuerwehrübungen


Am vierten Projekttag waren praktische Feuerwehrübungen angesagt. Dazu wurde zuerst die Beladung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs erklärt. An einer weiteren Station wurde der Aufbau eines sogenannten Löschangriffs demonstriert. Hierbei durften die Kinder dann tatsächlich mit Wasser spritzen, was bei den hohen Temperaturen sehr erfrischend war.

Feuerwehrquiz


Am letzten Tag der Projektwoche standen ein Feuerwehrquiz sowie der Besuch der Hauptfeuer- und Rettungswache auf dem Programm. Hier war der Höhepunkt zweifelsohne die Rundfahrt mit einem Löschfahrzeug. Auch der Besuch der Einsatzzentrale sowie des Planspielraums, in dem die Führungskräftefortbildung stattfindet, war für die Schüler interessant. In der Einsatzzentrale wurde die Annahme eines Notrufs demonstriert.

Respekt vor Feuer


„Diese Aktion ist eine großartige Gelegenheit, Kindern den Umgang mit Feuer und den nötigen Respekt vor diesem Element zu vermitteln und sie für einen nicht ängstlichen, aber respektvollen Umgang mit Feuer zu sensibilisieren. Gleichzeitig sind Projekte dieser Art eine hervorragende Gelegenheit, die Arbeit unserer Feuerwehr schon den jüngsten Langenfelderinnen und Langenfeldern nahezubringen“, erklärt die bei der Stadtverwaltung für die Feuerwehr verantwortliche 1. Beigeordnete Marion Prell und freut sich, dass bereits erste Mitgliedschaften bei der Jugendfeuerwehr aus der Aktion heraus entstanden sind.
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