Malteser beziehen neues Domizil

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Prof. Dr. Michael Weigand, vom Führungstab der Malteser, nahm am Montag nicht nur den Schlüssel für das neue Domizil von Bürgermeister Frank Schneider entgegen, sondern auch das symbolische rote Päckchen von Sparkassenvorstand Dirk Abel. Foto: Michael de Clerque

Was lange währt wird endlich gut: die Malteser haben an der Industriestraße 88 jetzt ihr neues Einsatzzentrum gefunden. Neben dem Platz für die ehrenamtlichen Helfer gibt es hier außerdem eine Halle für den kompletten Fuhrparkt des Langenfelder Hilfsdienstes.

Wo könnten die Malteser unterkommen? Die Frage stand eine lange Zeit im Raum und beschäftige über viele Jahre nicht nur den Hilfsdienst, sondern auch die Stadt Langenfeld.

Stetig wachsende Aufgabenfelder und der mit der zunehmenden Anzahl an Helfern ebenfalls stetig größer werdende Fuhrpark, machten es letztendlich erforderlich, nach mehr Platz Ausschau zu halten. „Wir hatten an der Bachstraße keine weitere Entwicklungsmöglichkeit“, erklärt Prof. Dr. Michael Weigand vom Führungsstab der Malteser.

Der Langenfelder Hilfsdienst freut sich über neue Räume an der Industriestraße 88

In den kommenden Tage und Wochen heißt es für die bekannte Langenfelder Hilfsorganisation nun, die Umzugskartons zu packen. Dann werden die zu klein gewordenen, alten Räumlichkeiten an der Bachstraße nach 30 Jahren aufgegeben und die ganze Mannschaft bezieht ihr neues Einsatzzentrum.
Denn: die fast zehnjährige Suche der Malteser nach einer neuen Heimstätte hat jetzt endlich ein Ende gefunden. Am letzten Montag fand die offizielle Schlüsselübergabe für die städtischen Gebäude an der Industriestraße 88 statt.
Möglich wurde der lang ersehnte Umzug in großzügigere Räumlichkeiten durch die Entscheidung der Gemeinnützigen Gesellschaft (GGA) gegen Arbeitslosigkeit, die sich durch geringe Auslastung dazu entschloss, die Halle des ehemaligen Möbellager und die Villa Fritsch aufzugeben.
Eine optimale Situation für die Malteser, waren die beiden Gebäude doch optimal auf die Bedürfnisse des Langenfelder Hilfsdienstes zugeschnitten.

Während die Einsatzeinheit für ihre ehrenamtliche Arbeit jetzt auf 400 Quadratmeter ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten in der Villa Fritsch finden wird, dient das 800 Quadratmeter große Möbellager inzwischen als Fahrzeughalle, die Platz für den gesamten Fuhrpark der Malteser bietet.
Zum Beispiel für den Mannschaftswagen aus dem Jahr 1999 oder dem LKW, der vor mehr als 25 Jahren den Maltesern über die Stadtwerke zur Verfügung gestellt worden war. Neben diesen beiden gepflegten Schätzchen besteht die Malteser-Flotte aus sieben weiteren Fahrzeugen inklusive vier Anhängern, die in der Halle an der Industriestraße 88 nun ihren festen Platz gefunden haben.
Neben den Büro-, Schulungs- und Besprechungsräumen nebst Küche und gemütlicher Ecke, wird in der Villa Fritsch auch eine Demenzbereich eingerichtet, dessen Grundlage die Schulungen des Besuchs-Entlastungs-Dienstes sind, die zurzeit an Standpunkt Karlstraße durchgeführt werden. Im Tiefgeschoss des Gebäudes soll das Angebot der Malteser weiter ausgebaut werden und ab Frühjahr 2105 als Demenz-Beratungs-Zentrum an den Start gehen. Hier sollen nicht nur Betroffene, sondern auch deren Angehörige, Unterstützung erfahren. „Wer zu den Maltesern kommt, erhält den Weg gewiesen“, so Norbert Nitz über die neue Anlaufstelle für Beratungen jeglicher Art.

Eine Starhilfe für die Einrichtung und die Renovierung der neuen Räume an der Industriestraße steuerte die Stadt-Sparkasse Langenfeld bei und überreichte mit dem roten Päckchen auch einen Scheck. „Das Geld wandert in die Küche“, weiß Norbert Nitz über die willkommene und sinnvoll angelegte Spende.
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