Ausstellung der besonderen Art

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Foto: Rüdiger Kramer
Piano- und Saxophonklänge - überwiegend in Moll - hallten am heutigen Samstag, 2. November, durchs Mendener Museum. Die Musik, gespielt von Rüdiger Kramer und Gattin Astrid, passte genau zur Stimmung der Vernissage. Kramer zeigt in seiner Ausstellung „Unvergessen“ Eindrücke von Kleinstadtfriedhöfen im Rheinland und in Westfalen.

Bürgermeister Volker Fleige outete sich bei der Eröffnung der Ausstellung als jemand, „der gerne auf Friedhöfe geht - vor allem im süddeutschen Raum und in Österreich“. Mit einigen ausgesuchten humorigen Grabsteininschriften („Hier liegen meine Gebeine. Ich wünschte, es wären Deine“) lockerte er die anfangs eher besinnliche Stimmung auf.
Jutta Törnig-Struck baute in ihrer Ansprache eine Brücke zwischen Kramer‘schen Fotos und Museumsexponaten, die die Ausstellung ergänzen.
„Der Tod war früher allgegenwärtig“, betonte die Museumsleiterin. Und: „Damals war es üblich, die Trauer zuzulassen und nach außen hin zu zeigen.“
Rüdiger Kramers Bildwerke kommentierte Törnig-Struck als „die hohe Kunst der Fotografie“. „Da ist nichts gestellt und nichts inszeniert.“
„Unvergessen“ ist noch bis zum 4. Januar im Museum zu sehen.
Im Rahmenprogramm „Grabsteine erzählen“ werden am Samstag, 23. November, ein Rundgang über den Friedhof Heimker Weg und am 30. November über den Friedhof am Schwitter Weg angeboten. Außerdem gibt‘s am 7. Dezember eine Führung durch die Kramer-Ausstellung.

(Anm.d.Red.: Mit Erlaubnis des Künstlers veröffentlichen wir an dieser Stelle vier seiner Original-Bilder, die sicherlich Lust auf einen Besuch der Ausstellung machen.)
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