Don Quijote kommt ans Neue Rathaus

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Symbolische Scheckübergabe am „Tatort“: Ulrich Thiele (li.) und Franz-Josef Schlotmann (re.) von der „Ulrich Thiele Stiftung“ überreichen Jörg Wiedemann (Vorsitzender „Katastrophen Kultur“) ihre 4.000-Euro-Spende. Im Hintergrund ist die Rathauswand zu sehen, auf der das Hausmann-Mosaik angebracht wird.
Die Finanzierung ist gesichert: Am Montag, 16. September, beginnt Mosaikkünstler Michael G. Müller mit der Anbringung des Don-Quijote-Mosaiks am Neuen Mendener Rathaus.

Unterstützt wird Müller von drei Mitgliedern der „Katastrophen Kultur“. Der Mendener Kulturverein hat sich seit langem die Rettung des Mosaiks auf die Fahnen geschrieben. Ursprünglich hatte Hausmanns Don Quijote die inzwischen abgerissene Regenbogen-Schule geziert.
Die 15.000 Euro zur Restaurierung und Anbringung des Werkes des Mendener Künstlers Wilhelm Hausmann hat die „Katastrophen Kultur“ durch Spenden zusammenbekommen. 4.000 Euro steuerte jetzt die Iserlohner „Ulrich Thiele Stiftung“ bei. Den symbolischen Scheck überreichten Kuratoriums-Vorsitzender Ulrich Thiele und Kuratoriumsmitglied Franz-Josef Schlotmann.
Die Stiftung wurde im Jahre 2011 von dem Iserlohner Ulrich Thiele ins Leben gerufen und sponsert soziale, wirtschaftliche, kulturelle und medizinische Projekte. Den symbolischen Scheck überreichten Kuratoriums-Vorsitzender Ulrich Thiele und Kuratoriumsmitglied Franz-Josef Schlotmann an Jörg Wiedemann, den Vorsitzenden der "Katastrophen Kultur".
"Wir suchen gezielt aus", betonten Thiele und Schlotmann, dass die Stiftung nicht auf Bewerbungen ausgerichtet ist, sondern sich förderungswürdige Projekte selbst aussucht.
Dazu gehört zum Beispiel eine Skulptur am neuen Stadtbahnhof in Iserlohn. Oder auch die Typisierung von 300 Studenten der BiTS, die mit 15.000 Euro gesponsert wurde. Aktuell wurden auch ein Orgelkonzert in Iserlohn sowie die Restaurierung des Turms von Haus Letmathe gefördert.
All dies findet man in Iserlohn, doch Ulrich Thiele und Franz-Josef Schlotmann betonten im Pressegespräch, dass ihre Stiftung keineswegs auf den heimischen Raum beschränkt ist.
Mit der Förderung des Hausmann-Mosaiks wurde die Stiftung erstmals auch in Menden aktiv.
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