Einbruch ins Rathaus: Bürgermeisterkette weg - "Falsche" Hakenkreuze da

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Hoher ideeller, doch kaum materieller Wert: die Bürgermeisterkette. Unser Bild zeigt Bürgermeister Rebbe bei der konstituierenden Ratssitzung, in der er seinerzeit die Kette von Rudolf Hölmer (CDU) erhielt. Foto: Stadt Fröndenberg

Fröndenberg. "Die Motivation der Täter entzieht sich völlig meiner Fantasie", kommentiert Fröndenbergs Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe den mysteriösen Einbruch ins Rathaus.

Denn hinterlassene Hakenkreuze, die gestohlene Bürgermeisterkette sowie entwendetes Bargeld sind eine seltsame Mischung.
Alles deutet darauf hin, dass der oder die Täter in erster Linie auf Bargeld aus waren. Rebbe: "Zum Beispiel wurde der Tresor aufgebrochen, in dem wir die Fundsachen aufbewahren, aber es wurde nichts davon entwendet. Lediglich die - leeren - Portemonnaies wurden durchwühlt."
Der schwerste Verlust ist die Bürgermeisterkette, die seinerzeit Adolf Ulmke für den damaligen Bürgermeister Egon Krause anfertigen ließ. Sie hat einen sehr hohen ideellen, aber kaum wirklichen Wert.
Was wollen die Täter damit anfangen? Andere Gegenstände, die sich sicherlich einfacher veräußern lassen, blieben unangetastet.
Wegen der Hakenkreuze - nach Stadtspiegel-Informationen handelt es sich um fehlerhafte Symbole -, die per Hand mit Stiften auf die Stadtkasse und Dokumente sowie auch an die Wand des Bürgermeister-Vorzimmers gekritzelt wurden, ist der Staatsschutz eingeschaltet worden.
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