Ergebnis der Umfrage: "Dieser Einzelhandel fehlt"

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Dieser Artikel steht in der Samstagsausgabe des Stadtspiegels auf Seite 3.

„Was wünschen sich die Bürger an Einzelhandel in der Mendener Innenstadt?“, hatte der Stadtspiegel in seiner Mittwochsausgabe auf der Titelseite Menden gefragt.
Dazu gab es zwar noch mehr Kommentare, als die nachstehend aufgeführten, doch einige befassten sich eher mit strukturellen und ähnlichen Aspekten als mit konkreten Wünschen für den Mendener Einzelhandel.

Auf unseren Aufruf gingen zahlreiche Meinungen ein - überwiegend auf der Social-Media-Plattform Facebook, wo wir diesen Artikel ebenfalls zur Diskussion gestellt hatten.
Bekleidungsshops und Elektro - das waren in der Lesermeinung die „Renner“. Aber es wurden auch die immer noch extrem uneinheitlichen Öffnungszeiten des Handels angesprochen.

Hier ein Querschnitt der Meinungen:

Fabian Heckel: „Saturn“, „Jack and Jones“, „H&M“, „Zara“, „Foot Locker/Sidestep“, „Depot“, „NANU-NANA“, „Starbucks“, „The Body Shop“, „MÄC“ ...

Holger Busemann: Meine Tochter möchte gerne Modegeschäfte für Jugendliche, „H&M“ oder „New Yorker“ ...

Rene Grillo: „Saturn“

Susanne Vollmer: Deko Läden! Wir Frauen möchten stöbern beim Stadtbummel und können immer Kerzen oder Dosen und Vasen gebrauchen! Zum Beispiel „NANU-NANA“.

Jana Schürmann:
Ich vermisse die Bastlerzentrale und so Läden wie Küster.

Chris Goodman: Es ist im Zuge des Demowandels aber auch mittlerweile so, dass sich große Zentren gegenüber kleinen Läden einfach profilieren, da diese gewisse Anreize, wie mehr Auswahl, im Sortiment bieten. Und der zweite Aspekt, der leider auf den ersten aufbaut: Menden wird immer älter - es sind mehr Altenheime, als es in unserer ehemaligen Schulstadt Schulen gab. Es wird keine Unterhaltung für die Jugend und oder den bis Ende 20-Jährigen geboten, da ist es schon mal logisch, dass die Kunden in wesentlich attraktivere und „modernere“ Möglichkeiten auswandern.

Achim Rose: Ich wünsche mir nichts an Einzelhandel, sondern vom Einzelhandel: Kernöffnungszeiten, wo alle offen haben und von allen Einzelhändern und der Stadt Menden ein Konzept, wo durch Maßnahmen „Konsum gehört zum Alltag“ und inzwischen zu einer der Hauptbeschäftigungen unserer westlichen Gesellschaft geworden ist, endlich realisiert wird. Erst wenn allen Akteuren bewusst wird, dass Kaufen mehr mit Freizeit und Genuss zu tun hat, als mit der ursprünglichen Sicherung des Überlebens, kann Menden im wahrsten Sinne des Wortes „gerettet“ werden!

Angelika König: Haushaltswaren, Modische Damen und Herrenkleidung.

Jörg Treese: „Saturn“ und „H&M“ sind beispielsweise Ankermieter, welche Menden nach vorne bringen könnten und zugleich attraktiv für die Jugend sind.
Das Problem Mendens ist eine explosive Mischung aus:
1. Demographischer Wandel (dramatischer Einwohnerrückgang = Verringerung der Kaufkraft),
2. Einkauf im Internet (bei Amazon & Co.) und
3. die Unwissenheit neuer, potentieller Einzelhändler, in Mendens Fußgängerzone ein Lokal zu eröffnen (da es noch keinen finalen Belegungsplan der Geschäfte im neuen Einkaufszentrum gibt). Niemand investiert in einen (hochwertigen) Standort, wenn er nicht weiß, ob in zwei Jahren 100 Meter weiter ein ähnliches Geschäft seine Umsätze halbiert!

Cornelia Pankau: Anständige Damenwäsche, bezahlbar und modisch!

Maggie Stapper:
Ich würde mir wünschen, bezahlbare Mode für erwachsene Frauen, die nicht in Größe 0 herumlaufen, zu finden.

Joe Knur: Nach allem, was man weiß, fehlt es in Menden an spezialisierten Fachgeschäften, wie sie mehrfach vorhanden waren („Rump“, „Schulte-Bertelsbeck“ usw.), oft aber wegen mangelnder Leitungsnachfolge nicht weitergeführt werden konnten.

Annette-Mina Schrick-Harker: Ich freue mich auf die neuen Einkaufsmöglichkeiten, auch wenn es sich in erster Linie um Ketten handeln wird. Menden benötigt dringend ein „Zugpferd“, und wenn das „H&M“, „Madonna“, „ZARA“, pimkie ... heißen würde, ist das für mich o.k. (auch wenn es nicht meine Einkaufsfavoriten sind). Mein Wunsch bestände in einem umfangreichen Second Hand Shop - ich kaufe in erster Linie dort ein und fahre dafür auch in andere Städte. Wenn sich aber ein Anbieter für Mode aus dem Fifties- und/oder Rockabillybereich ansiedeln würde: perfekt!

Sim Knur:
Inhabergeführter Einzelhandel stirbt in Deutschland aus. Es gibt immer weniger Geschäfte zu entdecken, trotz immer mehr Produkten. 2015 wird das, was Geschäfte nicht bieten, bestellt. Also vermisst man auch erstmal nichts oder wenig. Zumal die Umgebung viel bietet.
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