Freilaufender Hund - drei Wildtiere tot

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Fröndenberg. Wieder einmal hat ein freilaufender Hund ein Reh so schwer verletzt, dass es verendete. Ein aufmerksamer Naturfreund hatte die Polizei über den Fund in Westick informiert und diese rief Alfred Grote, Jäger und Revierpächter (Tel. 0160/4656700), auf den Plan. Für den erfahrenen Jäger war sofort ersichtlich dass die Ricke ein führendes Muttertier war und ihre Kitze somit elendig zu Grunde gehen. Thorsten Wortmann, Leiter des Fröndenberger Hegerings (Tel. 0151/40508508), lobt das umsichtige Verhalten des Finders: "Der Mann hat genau richtig reagiert, indem er nicht selbst tätig wurde, sondern die Polizei und damit den Jagdausübungsberechtigten informiert hat.

Appell an Hundehalter

So konnten die richtigen Schritte eingeleitet werden, auch wenn in diesem Fall drei Tiere trotzdem ihr Leben lassen mussten." Wieder richtet sich der Appell an das Verantwortungsbewusstsein aller Hundehalter in Fröndenberg, ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Im Frühling und Sommer, wenn in Feld und Wald viele Tierkinder geboren werden, können diese großes Unheil anrichten. Auch Thorsten Wortmann hat es bereits erlebt, dass "selbst ein gut erzogener Hund seinem angeborenen Jagdinstinkt nachgibt, wenn plötzlich ein Reh oder ein Hase vor ihm aufspringt." Alle Naturfreunde werden daher gebeten, Rücksicht auf schutzbedürftige Wildtiere zu nehmen und nicht zu zögern, die oben genannten Jäger oder das Ordnungsamt zu informieren, wenn stöbernde oder hetzende Hunde beobachtet werden.
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