Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Angenehm: Auf Entzug"

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Es ist noch nicht lange her, dass ich hier über Mobiltelefone lästerte und "Handy-Fasten" erwähnte. Das, was mir jetzt passiert ist, war zwar nicht so geplant, passt aber genau. Ich war nämlich auf "Entzug". Unfreiwillig, aber sehr angenehm!

Als meine Frau und ich den Kurzurlaub in Richtung Holland antreten wollten, fiel mir siedendheiß ein: Dies würde ein Urlaub ohne Zeitdruck werden, denn meine Uhr hatte ich in der Redaktion vergessen. (Dazu sollten Sie wissen, dass es sich um eine dieser Fitnessuhren handelt, die Alarm geben und einen herumscheuchen, wenn man sich zu wenig bewegt.)
An der Grenze zu den Niederlanden zündete dann automatisch die nächste Entzugsstufe: Unser Handytarif ist auf Deutschland beschränkt, so dass ein - unfreiwilliges - Handy-Fasten begann.

Wobei erwähnt werden sollte - ich klopfe meiner Frau und mir symbolisch auf die Schultern -, dass ein wenig Selbstbeherrschung schon dazu gehörte. Denn unser Hotel hatte natürlich WLAN. Doch dieses nutzten wir nur wenige Sekunden pro Tag.
Wie nennt man so etwas doch gleich?
Ach ja: "Freiwillige Selbstkontrolle".
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