Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Versteckte Kamera"?

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„Versteckte Kamera“ hätte nicht besser sein können. Genau das hier ist mir vergangene Woche passiert:
Ein Mendener Geschäft ruft in der Stadtspiegel-Redaktion an. Ich nehme den Hörer ab und erfahre, dass ein Kunde dort einen Schlüssel abgegeben hat. Da ich das Ganze für eine „Gesucht/Gefunden“-Kleinanzeige halte, stelle ich zu unserer Anzeigenannahme durch, vergesse aber, das „Verbinden-Knöpfchen“ zu drücken. Also landet das Gespräch wieder bei mir und ich höre, dass der gute Mann vermutet, dass er den Schlüssel versehentlich bei einem Besuch beim Stadtspiegel oder in einem anderen Geschäft mitgenommen hat.
Während wir so telefonieren, gleitet mein Blick über meinen Schreibtisch. Erfolglos. Ich bekomme mein „Recherche-Bauchgefühl“ und beschreibe der Dame am anderen Ende der Leitung meinen eigenen Schlüsselbund. Beim Einkaufschip ist das zwar nicht ganz korrekt, aber der Rest stimmt perfekt: Es ist MEIN Schlüssel!
Des Rätsels Lösung: Der Mann war tatsächlich kurz zuvor in der Stadtspiegel-Redaktion gewesen. Während wir uns unterhielten, hatte er einen Packen Flyer auf meinem Schreibtisch abgelegt. Ziemlich genau dort, wo mein Schlüssel seinen Stammplatz hat.
Den Rest können Sie sich sicherlich denken …
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