Junge Unternehmer aus Moers

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So kann ein fertiges skilder.me Produkt aussehen: Das Hochzeitsfoto des Gründers Darius Malecki diente als Vorlage für dieses gelungene Ergebnis. (Foto: Darius Malecki)
 
Das Gründerpaar Iwona und Darius Malecki sieht optimistisch, aber auch realistisch in die Zukunft. (Foto: Darius Malecki)

Für immer mehr Menschen bietet die Selbstständigkeit eine reizvolle Alternative zum Angestelltenverhältnis. Eine Selbstständigkeit bringt aber auch viele Vor- und Nachteile mit sich. Das Wochen-Magazin hat sich mit dem Moerser Startup-Gründern Iwona und Darius Malecki getroffen und nachgefragt.

Als ein Startup-Unternehmen wird laut dem Internetportal Gründerszene.de eine neu gegründete Firma bezeichnet, die eine innovative Idee hat und „im besten Fall ein überdurchschnittlich großes Potential zu wachsen“.

Dieser Herausforderung haben sich Iwona und Darius Malecki aus Moers gestellt. Sie führen seit Anfang November das Startup-Unternehmen „Skilder.me“.

Begonnen hat alles mit einer fixen Idee. Das Geschwisterpaar kam Ende 2013 auf die Idee, dass es etwas Besonderes wäre, Bilder zu malen, die auf eigenen Foto-Aufnahmen basieren. Darius Malecki recherchierte: „Es wurde schnell deutlich, dass das eine Marktlücke ist. In den USA gibt es zwar so etwas, aber hier in Deutschland nicht. Der bekannte Hersteller „Malen nach Zahlen“ bietet auch etwas Ähnliches an, aber nicht auf Leinwänden und auch nicht so individualisiert, wie wir es tun“, berichtet Darius Malecki.

Somit war die Idee für skilder.me geboren und eine arbeitsreiche Phase lag vor dem Geschwisterpaar: Produkte mussten ausprobiert, Anbieter für Leinwände und Farben gefunden und Testkäufer geworben werden. Hinter der Entwicklung eines Startup-Unternehmens, so das Geschwisterpaar Malecki, steckt eine Menge Zeit und intensive Arbeit. Insbesondere auf der Zielgeraden mussten noch einmal alle Kräfte gebündelt werden und jeder mit anpacken.

Seit dem 3. November verkaufen die beiden Gründer ihre Werke, aber mit dem Launch-Termin hört die Arbeit noch lange nicht auf, im Gegenteil, sie fängt erst richtig an, wie Iwona Malecki berichtet: „Insbesondere zu Beginn und kurz vor Weihnachten hatten wir einen enormen Erfolg, so dass wir sogar unsere Werbemaßnahmen etwas zurückschalten mussten, um den Anfragen gerecht zu werden, da wir alles selbst machen. Daher hoffen wir, dass wir im neuen Jahr in Mischmaschinen investieren können. Hierfür müssen wir uns dann natürlich auch Gedanken über Investoren machen.“

Insbesondere für junge Unternehmer sind auch oftmals neuartige Formen der Finanzierung attraktiv. In aller Munde ist zum Beispiel der Begriff „Crowdfunding“. Das Internetportal Gründerszene.de bezeichnet „Crowdfunding“ als eine Möglichkeit für Gründer oder Personen, Geld für die Umsetzung eines Projekts zu generieren. „Hierbei können sich Privatpersonen zumeist in Form stiller Beteiligungen an dem Unternehmen beteiligen und dem Startup somit Eigenkapital zur Verfügung stellen. Als deutsches Synonym kann die Bezeichnung „Schwarmfinanzierung“ verwendet werden.“

Über die Methode des Crowdfundings haben sich bereits zahlreiche deutsche Startup-Unternehmen finanziert. So zum Beispiel auch die Plattform Kickstarter, die zu den bekanntesten Crowdfunding-Plattformen zählt.

Auch für das Moerser Geschwisterpaar ist Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit durchaus denkbar. Erst einmal wollen die beiden aber abwarten, was das neue Jahr bringt: „Wir sind gespannt, wie es weitergeht, wenn der Geschenke- und Weihnachtshype vorbei ist“, erklärt Iwona Malecki.
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Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn | 07.01.2016 | 17:46  
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