Auf dem Rücken der Pferde

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Nicht jedes Kind fährt in den Ferien in den Urlaub. Damit auch die Daheimgebliebenen etwas Neues entdecken können, bietet der RVV Equus Schnupper-Voltigier-Stunden an. Abschließender Pferdeführerschein und Kuscheln mit den Pferden inklusive.

Ganz selbstverständlich läuft die vierjährige Helen auf das Pferd zu, wird hochgehoben und macht kleine Kunststücke auf dem Rücken des Pferdes. So, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Dabei sitzt die Jüngste des Ferienkurses zum ersten Mal auf einem Pferd. Okay, zum zweiten Mal. Der erste Unterrichtstag ist nämlich bereits vorbei. Das geht aber nur, weil die Pferde, mit denen die Kinder trainieren dürfen, sehr lieb sind und viel Erfahrung mit Kinder haben, wie Melissa Meier, Jugendwartin des RVV Equus, berichtet: „Heute üben wir mit Merlin. Der ist bereits 18 Jahre alt und sehr gelassen, was die Übungen mit Kindern angeht.“

Mit Feuereifer sind die sechs Kinder dabei und können es kaum abwarten, eine nach der anderen, auf’s Pferd zu steigen: „Am ersten Tag machen wir mit den Kindern erst Trockenübungen auf dem Holzpferd, aber relativ schnell steigt man aufs richtige Pferd um. Manche stehen dann direkt und manche bleiben erstmal in den Knien, “ erzählt Meier und fügt anerkennend hinzu „das muss man sich aber auf einem Pferd erst einmal trauen.“

Am Anfang des Tages heißt es für die Kinder zuerst: Ab an die Stallarbeit, denn auch das gehört beim RVV Equus mit dazu. Das macht den Kleinen aber nichts aus, wie Meier weiß, „die müssen gar nicht immer auf dem Pferd sein, die Hauptsache ist, dass sie in der Nähe des Pferdes sind.“ Und wohl fühlen sie sich alle in der Nähe von Merlin, der mit seinen braunen Augen eine totale Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. So gesteht auch Mara: „Ich freue mich, wenn ich mit dem Pferd schmusen kann.“

Ganz aufgeregt erzählen die sechs Mädchen von ihren ersten Erfahrungen mit dem Pferd: „Ich habe das zum allerersten Mal gemacht und es macht solchen Spaß, die Kunststücke zu üben“, berichtet Svenja. Rebekka findet es besonders toll, „dass man sich austoben kann und Übungen lernt.“ Und Leyla fügt voller Begeisterung hinzu: „Die Nähe zum Pferd ist einfach toll.“

Kein Wunder also, dass die Mädchen auch nach den vier Stunden ohne Murren noch alle das Pferd mit in den Stall bringen möchten. Schließlich kann man so noch länger in der Nähe des Pferdes bleiben und „einen Blick auf die andere Pferde werfen“, erzählt Meier lachend. Für den Abschluss des Kurses führen die Kinder ihren Eltern eine kleine Vorführung vor, in der sie zeigen, was sie in den drei Tagen gelernt haben. Zudem gibt es eine Urkunde, wie Mara voller Stolz erzählt: „In den letzten Ferien habe ich den Pferdeführerschein schon gemacht. Jetzt mache ich den Silbernen!“

Alle Fotos: Heike Cervellera
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