Kindern eine Freude machen: Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ist wieder angelaufen

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Auch Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann (vorne links) unterstützt die Aktion. Foto: Michael de Clerque
Unter dem Motto „Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ startet Anfang Oktober die weltweit größte Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Bis zum 15. November ruft der Verein Geschenke der Hoffnung auch in Monheim und Umgebung dazu auf, einen mit schönen Dingen gefüllten Schuhkarton abzugeben.

Mit „Weihnachten im Schuhkarton“ kann jeder ganz einfach und individuell einem Kind Freude schenken. „Viele der Kinder leben in katastrophalen Zuständen. Sie leiden nicht nur materielle, sondern auch emotionale Not“ sagt die Monheimer Sammelstellenleiterin Petra Lemper-Balint. „In dieser Situation sei „Weihnachten im Schuhkarton“ ein besonderer Lichtblick: Denn die Aktion eröffne Mädchen und Jungen Kontakte zu Menschen in ihrer Umgebung, die sich auch nach der Verteilung um die Empfänger kümmern.

Mitmachen ist ganz einfach: Deckel und Boden eines Schuhkartons separat mit Geschenkpapier bekleben. Das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren füllen. Bewährt hat sich eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. Eingepackt werden dürfen nur Geschenke, die zollrechtlich in allen Empfängerländern erlaubt sind. Ist der Karton gepackt, wird er zusammen mit einer empfohlenen Spende von sechs Euro für Abwicklung und Transport zu einer Abgabestelle gebracht.

Ebenfalls werden gerne Zupackmaterialien wie beispielsweise Kulis, Kappen, Schlüsselanhänger oder Kuscheltiere zum Auffüllen der Kartons angenommen.Ebenso benötigt wird Wolle, da viele fleißige Strickerinnen das ganze Jahr über Schals und Socken stricken.

Nachdem die Päckchen im deutschsprachigen Raum gesammelt wurden, werden diese von geschulten Verteilpartnern in den Empfängerländern verteilt. Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen in Osteuropa und Zentralasien wählen die Empfänger häufig in Zusammenarbeit mit Sozialbehörden aus. Oft wird im Rahmen einer Weihnachtsfeier der Hintergrund des christlichen Fests erläutert.

Mögliche Geschenke sind Kleidung (Mütze, Schal, Handschuhe, Unterwäsche, Socken, T-Shirts), Kuscheltiere, kleine Spielsachen (Puppe, Springseil, Puzzle, Murmeln, Ball, Jojo, Dynamotaschenlampe, Flöte), Hygieneartikel (Zahnbürste, Pasta, Kamm, Haarspangen und -bürsten), Schulsachen (Stifte, Malblöcke, Hefte, Spitzer, Radierer, Lineal, Solartaschenrechner), Süßigkeiten (Vollmilchschokolade, Traubenzucker, Lollis) und persönliche Grüße.

Abgabestellen

Petra Lemper-Balint, Schlegelstr. 60c, Telefon (02173) 409490
Hausmeister-Service Frank Dietrich, Schlegelstr. 60b, Telefon (02173) 940602, Montag bis Freitag zwischen 18 und 20 Uhr
Einkaufszentrum Baumberg, Holzweg 95, ab 17. November oder nach Rücksprache unter Telefon (02173) 409490
Hebbel-Apotheke, Heinestraße 9, Telefon (02173) 31795
Rhein Apotheke Proempeler, Krischerstraße 11, Telefon (02173) 952190

Spenden

Wer die Aktion finanziell unterstützen möchte, findet auf der Website des Vereins ein sicheres Online-Spendenformular oder kann klassisch per Überweisung spenden (Geschenke der Hoffnung, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, Verwendungszweck: 300501/Weihnachten im Schuhkarton).
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