Das wird ein Highlight

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Sie stehen im Viertelfinale und spielen heute das "Match of the Day". Ingo Kindervater und Johannes Schöttler. (Foto: Claudia Pauli)

Drei Viertelfinale mit deutscher Beteiligung

Juliane Schenk, Marc Zwiebler, Ingo Kindervater und Johannes Schöttler, das sind die Hauptakteure heute bei den YONEX German Open. Sie alle erreichten durch Siege in ihren jeweiligen Achtelfinalspielen das heute stattfindende Viertelfinale.

Juliane Schenk wird an Position vier de Weltrangliste geführt. Ein stolzer Erfolg. Aber auch immer wieder neue Herausforderung gegen die schiere Übermacht der Asiaten, allen voran den Chinesinnen. Sie stellt sich diesen Herausforderungen und beweist immer wieder, dass mit hartem Training, gepaart mit enormen Einsatz und unbändigem Siegeswillen, auch die Asiaten zu schlagen sind. So auch im Achtelfinale. Schenk setzte sich glatt in zwei Sätzen (21:14/21:14) gegen die für Frankreich aufschlagende Sashina Vignes Waran durch. Sie wird damit auch ihrer Setzplatzposition drei gerecht und trifft nun im Viertelfinale auf Tai Tzu Ying aus Taiwan. Tai wird auf Platz neun der Weltrangliste geführt. Zwei Mal standen sich die beiden gegenüber. Jeweils einen Sieg gab es.

Europameister Marc Zwiebler aus Bonn wollte da nicht nachstehen. Er stand im Achtelfinale dem Thailänder Tanongsak Saensombnoosuk gegenüber. Im ersten Satz hielt Zwiebler den Asiaten durch geschickte Taktik und viele überraschende Finten den Asiaten in Schach. Satz zwei lief nicht mehr so gut und ging an den Thailänder. Und hier bewies Zwiebler, ebenso wie Schenk zuvor, enormen Siegeswillen und ging an den Rand seiner Kräfte. Die Belohnung mit 21:15/16:21/21:13 gewann er das Match und steht im Viertelfinale. Nach der anstrengenden Partie meinte Zwiebler. „Ich bin ziemlich müde aufgrund der vielen Turniere in letzter Zeit und froh, dass ich das heutige Spiel gewinnen konnte.“

Im Viertelfinale steht er allerdings vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Ihm gegenüber auf dem Centercourt wird der Chinese Chen Long stehen. Er ist aktueller Weltranglistenzweiter und belegt Setzplatz eins beim 120.000 US-Dollar-Turnier in de RWE-Halle. Zu seiner schwierigen Mission meinte Zwiebler: „Ich werde noch einmal versuchen, sämtliche Reserven aus mir herauszuholen, aber der Chinese spielt hier in seiner eigenen Liga und deshalb wird es sehr, sehr schwer werden.“
Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte. Das dachte sich das amtierende deutsche Meisterpaar im Herrendoppel und folgte Schenk und Zwiebler ins Viertelfinale. Ingo Kindervater und Johannes Schöttler zeigten den vielen Zuschauern in der RWE-Halle ein Glanzstück und belohnten sich mit einem 21:16/21:18-Sieg über die Malyen Goh V Shem/Lim Khim Wah. Auch sie wurden ihrer Setzplatzposition acht also gerecht und treffen nun im Viertelfinale auf die an Position drei notierten Koreaner Kim Ki Jung/Kim Sa Rang. Diese Partie ist das heutige „Match of the Day. Es beginnt um 20 Uhr auf dem Centercourt.
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