Deutsche Meisterschaft im Kanurennsport – MKV ist zufrieden

Anzeige
Henrike Walther und Lisa Widmann
 
Matthias Höser und Max Boscheinen
Am gestrigen Sonntag (15. September) endeten in Köln die 92. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport. Das achtköpfige Team des Mülheimer KV unter der Leitung von Rennsportwartin Irene Pepinghege war mit den erbrachten Leistungen auf dem Fühlinger See zufrieden.
Im Kanumehrkampf, einem Wettbewerb aus Kanusprint, Kanulangstrecke, Laufen und zwei athletischen Übungen, belegten Johanna Schimanski und Kim Hüttenrauch die Plätze 24 und 33.
Die beiden jungen Damen waren auch über 1000 Meter im K1 am Start. In ihren Vorläufen konnten sie sich jeweils einen guten 5. Rang sichern und erreichten den Zwischenlauf. Trotz starker Leistungen reichte es hier für Kim Hüttenrauch nur zum 7. und für Johanna Schimanski zum 8. Rang, was aber für die Qualifikation zum Endlauf C bedeutete. Hier fuhren beide noch einmal ein beherztes Rennen und belegten die Plätze 4 (Johanna) und 7 (Kim).
Zusammen mit Lisa Höser und Anna Sofia Keil gingen Kim und Johanna auch im K4 über 500 Meter an den Start. Nach einem tollen Rennen kamen sie als sechste im Ziel und waren somit für den Zwischenlauf qualifiziert. Hier war die Konkurrenz dann allerdings zu stark, so dass das MKV Team mit dem 7. Platz aus der Konkurrenz ausschied.
Im K1 der weiblichen Jugend über 500 Meter reichte es für Henrike Walter trotz einer guten Zeit nur zum undankbaren 7. Platz im Vorlauf. Somit hatte Henrike den Einzug in den Zwischenlauf knapp verpasst.
Besser lief es im K2 über 500 Meter. Hier belegte sie zusammen mit Lisa Widmann im Vorlauf einen sehr guten sechsten Rang. Damit hatte sich das MKV Boot für den Zwischenlauf qualifiziert. Der 8. Platz im Zwischenlauf bedeutete aber dann das Ausscheiden aus der Konkurrenz.
Im Vorlauf über 200 Meter fuhr Henrike Walther eine bessere Zeit als bei ihrem Titelgewinn bei den Westdeutschen Meisterschaften. Dennoch schied sie mit dem erkämpften 7. Platz aus dem Wettbewerb aus.
Nicht viel besser erging es Max Boscheinen im K1 über 200 Meter. Auch er konnte seine Zeit von den Westdeutschen Meisterschaften deutlich unterbieten, für die Teilnahme am Zwischenlauf reichte der erpaddelte Platz 8 aber nicht aus. Auch im K2 der männlichen Jugend war Trainerin Pepinghege mit der von Max Boscheinen und Matthias Höser gefahrenen Zeit zufrieden. Dennoch reichte es leider nicht für den Zwischenlauf.

Die Langstrecken fanden am letzten Tag statt

Am letzten Tag der Meisterschaften standen die Langstrecken auf dem, Programm. Im K4 der Schülerinnen A gingen Kim Hüttenrauch, Anna Sofia Keil, Lisa Höser und Lisa Widmann an den Start. Die vier jungen Damen fuhren ein beherztes Rennen und kamen schließlich als Achte ins Ziel. Der Abstand zu Rang 5, den das Boot aus Leipzig belegte, betrug nur fünf Sekunden. Henrike Walther und Lisa Widmann bei der weiblichen Jugend mussten im K2 fünf Kilometer paddeln. Von 25 gestarteten Booten konnten die beiden MKV Damen den 20. Rang belegen. Als letztes MKV Boot starteten Matthias Höser und Max Boscheinen im K2, ebenfalls über 5000 Meter. Lange Zeit konnten sie sich im vorderen Mittelfeld behaupten und belegten schließlich einen sehr guten 13. Rang.

Lorenz Boscheinen war in vier Finalläufen vertreten

In überragender Form präsentierte sich das MKV Mitglied Lorenz Boscheinen, der zurzeit bei Bertasee Duisburg trainiert und in Köln für den Kanuverband NRW an den Start ging. Lorenz Boscheinen startete in der Juniorenklasse im K2 über 200 und 500 Meter und im K4 über 200 Meter und 5000 Meter. Er konnte sich für alle Endläufe qualifizieren und errang auf den Kurzstrecken jeweils siebte Plätze. auf der Langstrecke belegte er mit dem NRW Boot einen sehr guten, aber undankbaren vierten Platz.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.