Ziele sind klar gesteckt: HTC Uhlenhorst richtet zuhause MWB-Europacup im Hockey aus

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Timm Herzsprung (l.) und Thilo Stralkowski freuen sich auf ein internationales Turnier auf heimischem Boden. (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/JA)
 
Frank Esser, Christian Häbel, Horst Stralkowski, Tina Bachmann, Thilo Stralkowski, Timm Herzbruch (v.l.n.r.) freuen sich, den MWB-Europacup in der Mülheimer RWE-Halle ausrichten zu dürfen. (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/JA)
Mülheim an der Ruhr: RWE-Halle |

Nicht erst seit der Niederlage im Halbfinale der deutschen Hallenhockey-Meisterschaft am vergangenen Samstag ist das Ziel des HTC Uhlenhorst klar gesteckt: „Wir wollen den MWB-Europacup im eigenen Haus gewinnen“, sagt Tina Bachmann, Trainerin der Herren.

Im Jahr 2001 wurde Horst Stralkowski in den Vorstand des HTCU gewählt. „Damals mussten wir den Abstieg aus der ersten Feldbundesliga beklagen“, erinnert sich der heutige Manager. Auch in den Folgejahren konnten kaum sportliche Höchstleistungen erbracht werden. „Und heute richten wir den MWB-Europacup in der RWE-Sporthalle aus.“ Da sähe man die sportliche Entwicklung des Vereins. „Wir freuen uns, dieses internationale Turnier auf heimischem Boden ausrichten zu dürfen - und erzielen hoffentlich gute Erfolge.“
Dass dem so ist, daran dürften auch Thilo Stralkowski und Timm Herzbruch ihren Anteil haben. „Ein Heimturnier in Mülheim ist etwas ganz Besonderes“, zeigt sich Stralkowski voller Vorfreude. Zwar genießt das Eigengewächs des HTCU seine Zeit mit der deutschen Nationalmannschaft, „am tollsten aber sind die Titel mit den Jungs, der eigenen Mannschaft.“ Klar, dass er dem MWB-Europa-Cup eine große Bedeutung beimisst. Gleiches gilt für Timm Herzsprung. Gerade erst hat der 17-Jährige in die Herrenmannschaft gewechselt, stand beim Halbfinale auf dem Platz und wird auch beim Turnier vom 13. bis 15. Februar sein Bestes geben. „Ich bin gut angekommen und im Team aufgenommen worden. Und freue mich über so viele große Events im ersten Jahr.“ Es wäre riesig, wenn der HTCU das internationale Turnier gewinnt.

Einziger Knackpunkt könnte das neue System sein

Einziger Knackpunkt könnte das neue System sein: Statt „Hockey6“ wird künftig „Hockey5“ gespielt. Es stehen also nicht mehr fünf Feldspieler plus Torwart auf dem Platz, sondern nur noch vier plus Torwart. Bisher gilt das neue System nur in der Halle, soll bald aber auch auf dem Feld eingeführt werden. „Ein Großteil der Mannschaften kennt ‚Hockey5‘ bereits“, weiß Bachmann. Und auch, dass es von vielen kritisch gesehen wird und die Hoffnung wächst, dass es „wieder über den Haufen geworfen wird“. Solange aber müsste der HTCU das ihm unbekannte System als Herausforderung sehen. „Das wird eine knackige Aufgabe“, sagt die Trainerin. Zumal gleich im ersten Spiel der Gegner England ist. „Ich halte die Engländern derzeit für die beste Mannschaft.“ Thilo Stralkowski ergänzt: „Die Briten sind sehr unangenehm zu spielen.“

Jetzt Dauer- oder Tageskarten reservieren

Karten sind entweder vor Ort oder online auf www.htc-uhlenhorst.de erhältlich. Eine Dauerkarte kostet 45, ermäßigt 23 Euro, eine Tageskarte für Freitag 15, ermäßigt 8 Euro oder für Samstag und Sonntag 20, ermäßigt 10 Euro. Kinder bis elf Jahre zahlen nichts. Bisher läuft der Kartenvorverkauf sehr gut, sogar Reservierungen aus Australien und Katar konnten die Verantwortlichen des HTCU verbuchen.



HINTERGRUND
- Gespielt wird in zwei Gruppen à vier Teams, sodass jede Mannschaft drei Gruppenspiele zu bestreiten hat. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen qualifizieren sich fürs Halbfinale.
- Die Spiele des HTCU finden wie folgt statt: am Freitag, 13. Februar, 10.30 Uhr, gegen East Grindstead HC; am Freitag, 13. Februar, 16.40 Uhr, gegen Spv. Complutense; am Samstag, 14. Februar, 9 Uhr, gegen Rotweiss Wettingen.
- Das Halbfinale wird am Samstag, 14. Februar, ab 17.50 Uhr ausgetragen, das Finale am Sonntag, 15. Februar, ab 10 Uhr.
- Insgesamt kostet den HTCU die Ausrichtung des Turniers rund 40.000 Euro. Eine Summe, die aus Eigenmitteln plus der Sponsorengelder und der Einnahmen durch Eintrittskarten gestemmt werden muss. Im besten Fall verfolgen um die 2.000 Besucher den Cup.
- Die Organisation hat ein zwölfköpfiges Team übernommen, alles in allem sind rund 100 ehrenamtliche Helfer beteiligt.
- Die Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) und der HTCU sind schon seit zehn Jahren Partner, seit vier Jahren tritt das Unternehmen als Hauptsponsor auf. Dass die MWB sogar dem Cup den Namen geben und das Turnier hier in Mülheim ausgerichtet werden darf, „setzt der Zusammenarbeit noch eins drauf“, sagt Vorstandsmitglied Frank Helmut Esser.
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