Hardy Lech aus Buschhausen meistert den EXTREM EXTREM Wandermarathon über sagenhafte 169 Kilometer

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55 Sportler legen bei Extrem-Wanderung 169 Kilometer zurück – Hardy Lech aus Buschhausen gehört zu diesen Extremsportlern

Sagenhafte 169 Kilometer in 48 Stunden: Im nordhessischen Willingen sind am Samstag die Teilnehmer einer Extrem-Wanderung am Ziel angekommen. Wir waren am Donnerstagnachmittag zu unsererr großen Tour gestartet, die uns von Willingen aus zum Edersee und wieder zurück führte. "Es ist alles gut gegangen, es wurde keiner verletzt".
An den Start gegangen waren insgesamt ca.130 Sportler, doch nur 55 erreichten das Ziel. Der Buschhausener Hardy Lech gehört zu diesem Kreis. Der Start hatte sich zunächst verzögert, weil ein heftiges Gewitter über Nordhessen tobte. "Später sind wir dann noch einmal in ein weiteres und äußerst heftigen Gewitter gekommen - es ist aber nichts passiert" Allerdings hatte ein dann mehrere Stunden anhaltender Starkregen dazu geführt, dass bereits auf der ersten Etappe der 169 Kilometer -Strecke einige auch erfahrene Extremsportler (Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern waren am Start) entnervt und durchnässt bis auf die Unterwäsche aufgaben. Wahrscheinlich hätten noch mehr durchgehalten, wenn dieses Gewitter mit Hagel wenige Stunden nach dem Start die Extremwanderer nicht "kalt" erwischt hätte. "Das Gewitter erwischte auch mich, als ich gerade auf einem Höhenrücken war. Da gab es keine Chance, sich unterzustellen, die Parole war, da muss ich jetzt durch und es kann nur besser werden!".
Das Wetter wurde tatsächlich besser. Die wirkliche Herausforderung waren dann nicht nur die sagenhaften 169 Kilometer und 3700 Höhenmeter, sondern vor allem, zwei Nächte durchzulaufen. "Ich war sicherlich nicht der Einzige, der in der zweiten Nacht häufiger halluzinierte, indem z.B. die längst erwünsche nächste Verpflegungsstation scheinbar tatsächlich vor den Augen auftauchte und sich dann oft genug als einfache Baumgruppe entpuppte und das psychische Durchhaltevermögen bis zum Anschlag forderte.
"Es war ein tolles Erlebnis und bei einer erneuten Durchführung im nächsten Jahr stehe ich am Start. Garantiert!" Die Kraft und körperliche Fitness hätte sicherlich auch noch für weitere 30 Kilometer gerecht - aber auf keinen Fall, um eine weitere Nacht durchlaufen zu können.

Der Buschhausener Hardy Lech hielt bis zum Schluss durch. Er erreichte mit einer Zeit von knapp unter 42 Stunden sogar einen Platz im vorderen Feld.

und hat seine Teilnahme für das nächste Jahr mit der Bitte an den Veranstalten „ruhig noch ein paar Kilometer dranhängen“ angemeldet.
Die Extrem-Wanderung führte die Teilnehmer durch zwei Naturparks, einen Nationalpark, der zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, und zu einem der größten Stauseen Europas.
(Das Bild im Anhang zeigt den Extremwanderer am höchsten Punkt der Strecke (832 m) und direkt vor dem Abstieg ins Ziel in Willingen)
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