Gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan

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(Foto: Stadt RE)

Christen, Juden und Muslime haben am letzten Mittwoch gemeinsam das Fastenbrechen gefeiert. Bürgermeister Christoph Tesche hat zu der muslimischen Tradition in die DITIB-Kuba-Moschee in Recklinghausen Suderwich eingeladen.

Die DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde RE-Suderwich e.V organisierte zum ersten Mal gemeinsam mit der Stadt die Zeremonie – und das mit Erfolg, denn künftig soll das Fastenbrechen weiterhin gemeinsam gefeiert werden. „Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen, Muslime, Christen und Juden, unserer Einladung gefolgt sind“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Wir freuen uns, dass Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen in Recklinghausen leben, ihre Bräuche und Traditionen in unsere Stadt einbringen und sie dadurch vielfältig machen.“

Neben dem Bürgermeister waren auch Vertreter aus Rat und Verwaltung, der Integrationsarbeit und Schulen dabei. Kurz vor dem Gebetsruf Ezan begrüßte auch Sabri Orhan (Vorsitzender der DITIB-Kuba-Moschee) die Gäste, der das positive Miteinander im Stadtteil lobte. Gemeinsam mit Vehbi Aciksöz (Imam der DITIB-Kuba-Moschee) wünschten Tesche und Orhan den Gästen nach dem Sonnenuntergang einen guten Appetit, denn im Fasten-Monat Ramadan dürfen gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen, nichts trinken und nicht rauchen. Ebenso gelten in dieser Zeit die Regeln der Keuschheit. In diesem Jahr dauert der Fasten-Monat noch bis zum 17. Juli.
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