Kreativer Umgang mit dem leerstehenden Karstadt-Gebäude

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Stadtkämmerer Ekkehard Grunwald, Axel Tschersich (Wirtschaftsförderung), Heidemarie Adam (Hettlage Fashion), Künstler Helmut R. Schmidt, Georg Gabriel (Wirtschaftsförderung), Franz Bender (Westquartier), Bürgermeister Christoph Tesche und Altstadt-Kümmerer Jochen Sandkühler (v.l.) stellten die Schaufenstergestaltung vor. (Foto: Stadt Recklinghausen)

Die Schaufenster im ehemaligen Karstadt-Gebäude werden von Helmut R. Schmidt künstlerisch gestaltet - bis eine Weiternutzung des Gebäudes unter Dach und Fach ist. So wird in dieser Übergangszeit das Umfeld durch den Leerstand in zentraler Lage weniger beeinträchtigt.

Bereits im letzten Jahr auf der "exporeal" haben sich Bürgermeister Christoph Tesche, Stadtkämmerer Ekkehard Grunwald, die Wirtschaftsförderung und die Eigentümer des Gebäudes auf eine solche Initiative geeinigt.
„Es ist wichtig, dass die Schaufenster eines so zentralen Gebäudes in der Altstadt in der vorübergehenden Zeit des Leerstands gut gestaltet werden, denn das sorgt für ein besseres Erscheinungsbild“, sagt Tesche. „Natürlich bleibt das erste Ziel, dass für ein so großes Areal eine zeitnahe Folgenutzung gefunden wird. Da dies aber nicht immer so schnell geht, ist es gut, wenn Eigentümer in der Zwischenzeit dazu beitragen, dass es keine unattraktiven Schaufenster gibt.“
Die Schaufenster des ehemaligen Karstadt-Gebäudes werden mit der sogenannten Hinterglas-Malerei gestaltet. Auf der Rückseite der Fenster malt Schmidt einen Catwalk unter dem Motto der Guten Stube: Ruhrgemütlich einkaufen in der Recklinghäuser Altstadt. Die besondere Kreation des Künstlers beinhaltet auch gezeichnete Lichtkegel- und Scheinwerfereffekte, so dass eine Beleuchtung des Gebäudes von innen nicht notwendig ist.
Die Finanzierung liegt hauptsächlich bei den Händlergemeinschaften. Den Restbetrag und die Koordination hat die Recklinghausen Marketing GmbH übernommen.
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