Diakonie und LWL-Industriemuseum gehen Partnerschaft ein

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Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v.l.): Dr. Dietmar Kehlbreier (Vorstand/ Geschäftsführer der Diakonie), Christa Stüve (Vorstand/Geschäftsführer der Diakonie) und Museumsdirektor Dirk Zache. (Foto: LWL/Hudemann)

Mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen - das ist das gemeinsame Ziel einer strategischen Partnerschaft zwischen dem Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Recklinghausen.

Um die Zusammenarbeit auf Dauer zu sichern, unterzeichneten beide Institutionen jetzt im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg Waltrop eine Kooperationsvereinbarung. In der Partnerschaft sehen Diakonie und Museum gleichermaßen einen Gewinn: „Menschen mit Behinderungen können viel. Hier haben sie die Gelegenheit, sich in interessanten Projekten zu qualifizieren und zu arbeiten. Ein guter Schritt in Richtung Inklusion“, erklärte Christa Stüve, Vorstand/Geschäftsführerin der Diakonie.

Für Museumsdirektor Dirk Zache eröffnet die Zusammenarbeit die Chance, den Bildungsauftrag des Museums weiterzuentwickeln. „Wir verstehen unser Museum als ein Forum, das möglichst viele Gruppen der Gesellschaft in seine Arbeit einbezieht. Die enge Zusammenarbeit mit der Diakonie gibt uns wichtige Impulse für die eigene Arbeit. Der kontinuierliche Austausch mit Menschen mit Behinderungen hilft uns dabei, zielgruppengerechte Angebote zu entwickeln und weiter voranzugehen Richtung Inklusion - ein Ziel, für das sich der Landschaftsverband in vielen Bereichen engagiert.“

Gemeinsam wollen die beiden Einrichtungen unter anderem Führungen und Broschüren in leichter Sprache entwickeln. Menschen mit Lernschwierigkeiten, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen sollen zu Gästeführern ausgebildet werden.

Die Diakonie wird außerdem in ihren Werkstätten Modelle für die Vermittlungsarbeit des Museums bauen. Im Gegenzug kann die Diakonie das Schiffshebewerk für kreative Aktionen oder auch Präsentationen bei Festen und Märkten nutzen.
Bei den jetzt vereinbarten konkreten Projekten soll es nicht bleiben. Beide Institutionen wollen in den nächsten Jahren weitere Module entwickeln.
Dazu Anja Hoffmann, Referentin für Bildung und Vermittlung am LWL-Industriemuseum: „Wir freuen uns auf die langfristige Zusammenarbeit. So bleiben wir im Dialog und haben ausreichend Zeit, neue Angebote zu entwickeln und in der Praxis zu erproben.“
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