Die Bilanz des Blitzmarathons

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(Foto: Krusebild)

Der erste europaweite und dritte bundesweite Blitzmarathon endete um Punkt 0 Uhr. Die Ergebnisse zeigen, dass sich sich trotz einer leicht gestiegenen Anzahl an Verstößen der Großteil der Fahrer im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen an die vorgegebenen Geschwindigkeiten gehalten hat.

Viele haben das Motto "Respekt vor Leben - Ich bin dabei" in ihr Fahrverhalten
einfließen lassen. Insgesamt 10732 Verkehrsteilnehmer passierten die 78 Kontrollstellen. Dabei fielen ihnen 391 Fahrer auf, die mit zu hoher Geschwindigkeit auf den Straßen unterwegs waren. Damit ist die Zahl der Verstöße leicht um 63 angestiegen. Beim letzten Blitzmarathon wurden an den damals 94 Messstellen noch 328 zu schnelle Fahrer aus rund 10400 kontrollierten Fahrzeugen erwischt.

Auch wenn Einsatzleiter Dietmar Laschinski am liebsten niemanden erwischt hätte, zieht er ein positives Fazit: "Je mehr Fahrer merken, dass sie auch mit angepasster Geschwindigkeit entspannt ans Ziel gelangen, desto mehr Unfälle werden dadurch vermieden. Zu hohes Tempo ist nicht nur häufig die Ursache von Unfällen, sondern hat bei einem Crash oft verheerende Folgen für die Gesundheit der Beteiligten. Diese Folgen sind besonders schlimm, wenn ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer verletzt werden. Die überwiegende Mehrzahl der Fahrzeugführer hat sich jedoch an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten ... das ist der eigentliche Erfolg!"

Die zu hohen Geschwindigkeiten beim Blitzmarathon ahndeten die Beamten mit Verwarngeldern und Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Auch Punkte wurden fällig. In Haltern am See wurde ein Verkehrsteilnehmer innerhalb geschlossener Ortschaften bei zulässigen 50 km/h mit 85 km/h gemessen. Neben den Punkten folgt ein Fahrverbot.
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