Sommertipps für die Abfalltonnen

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Foto: Rolf von Melis / pixelio.de
Die Abfallberater der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) möchten den Bürgern wichtige Tipps geben, wie sie mit ihren Abfalltonnen gut durch den Sommer kommen. Denn durch anhaltend warme Witterung können sich schnell unangenehme Gerüche rund um den Mülltonnenstandplatz entwickeln – und das beeinträchtigt die Wohnkultur, der Gang zu den Abfalltonnen wird zum Ärgernis. Durch die Beachtung einiger Grundregeln lassen sich viele Probleme eindämmen.

In der Sommerzeit sollten Abfälle auf keinen Fall lose in die Behälter eingefüllt werden, sondern gut verpackt – entweder in verknotete Mülltüten im Restmüll oder bei der Biotonne in eine Lage Zeitungspapier beziehungsweise Papiertüten. Bewährt hat sich außerdem, die Mülltonnen direkt nach der Leerung grob zu säubern, zum Beispiel mit dem Schlauch ausspritzen und zum Austrocknen mit dem Boden nach oben zu stellen.
Die Tonnen sollten möglichst an einem schattigen Standplatz stehen. Sehr wichtig ist, den Deckel stets gut geschlossen zu halten, damit Fliegen keinen Zugang finden. Die legen sonst ihre Eier an den Abfällen ab, aus denen sich in kurzer Zeit unangenehme Maden entwickeln. Ist der Deckelrand nicht ganz dicht, hilft auch das Beschweren mit einem Ziegelstein.
Bevor die Tonnen nach der Leerung wieder befüllt werden, kann der Boden mit zerknüllten Zeitungspapier ausgelegt werden. Dadurch wird die Feuchtigkeit insbesondere von Bioabfällen aufgesaugt. Vor allem Abfälle aus der Küche sollten gut eingewickelt werden, sodass keine Feuchtigkeit austritt. Flüssigkeiten sind generell vorher mit einem Sieb abzuseihen.
Das altbewährte Hausmittel Essig hilft hervorragend gegen Gerüche und hält Fliegen fern. Den Innendeckel und den Tonnenrand einfach mehrmals mit Essig einsprühen. Und Bürger sollten im Sommer keine Leerung auslassen und die Tonnen am Abfuhrtag auch zur Leerung bereitstellen, wenn sie nur halb voll sind.

Speziell für die Biotonne noch folgende Hinweise: Rasenschnitt besteht zu 90 Prozent aus Wasser und sollte besser erst antrocknen, bevor er in die Tonne wandert. So lassen sich Gärprozesse und damit Gerüche vermeiden. Tipp: Speziell für Bioabfälle kann für eine einmalige Gebühr in Höhe von zehn Euro pro Stück vom Hauseigentümer eine Spezialbiotonne bestellt werden, die durch einen unbedenklichen chemischen Zusatzstoff in den Kunststoffwänden die Geruchsbildung hemmt. Die mittlerweile im Stadtgebiet bekannte hellgraue „Recybac-Biotonne“ ist gerade in der Sommerzeit von Vorteil.
Generell gilt: Viele Lebensmittelabfälle können vermieden werden. Ein überlegter Einkauf, die richtige Lagerung verderblicher Waren und eine gute Resteverwertung in der Küche sind dazu wichtig. Das schont Ressourcen und trägt zur Abfallvermeidung bei.

Weitere Informationen im Internet unter www.zbh-ksr.de.
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