Kanutin der ersten Stunde geehrt

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Die beiden Mitglieder, (vorne 2. und 3.v.r.) die seit der Gründung des Reeser Kanu-Clubs dabei sind, im Kreise der übrigen Kanuten. Foto: Ralf Beyer

Viele der Vereinsmitglieder des Reeser Kanu Clubs hatten sich ihr rotes T-Shirt übergestreift. Ein tolles Bild, passend zum 60-jährigen Bestehen des Vereins, das am gestrigen Samstag am Vereinsheim, der Rudolfsburg, ausgelassen gefeiert wurde.

Der Vorsitzende des Vereins, Otto Köpping, blickte in seiner Ansprache noch einmal zurück. Er verwies auf den „Gründungsmotor“, Rechtsanwalt und Notor Rudolf Suchsland und den „Gründungs-Architekten“ Eugen Spitzfaden senior, besser bekannt als „Vatt“. Köpping betonte, was den Kanu-Wassersport so einzigartig macht: „Es ist die einzige Sportart, die man im kompletten Familienverbund ausüben kann.“ Der Vorsitzende sprach die Einweihung des Bootshauses und des Kanadierschuppens an und schließlich die Überdachung des Ganzen. Erwähnung fand auch die bisher schwärzeste Stunde im Vereinsleben, als im Jahr 2009 das Clubhaus bis auf die Grundmauern niederbrannte. „Ich weiß nur noch, dass ich damals dachte: das ist das Ende“, so Köpping.
Doch da hatte er sich gründlich geirrt. Es wurden viele Spenden eingesammelt, vor allem auch aus der Bevölkerung, von Menschen, „von denen wir gar nicht wussten, dass sie sich mit dem Verein überhaupt verbunden fühlten.“ Köpping sprach auch schon das nächste Projekt an: die gesamte zum Rhein gelegene Mauer muss komplett mit einem Kostenaufwand von 25.000 Euro erneuert werden.
Aber es gab an diesem Samstag auch etwas sehr Erfreuliches: so wurde Dr. Olaf Suchsland für 40 Jahre im Verein ausgezeichnet. 50 Jahre dabei sind Norbert Hagen Kroll, Klaus Krebber und Wilhelm Terstegen. Seit 60 Jahren gehört Sepp Seifert dem RKC an. Als Kanutin der ersten Stunde gilt Lore Suchsland, Trägerin vieler Kanu-Auszeichnungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Sie ist auch Ehrenvorsitzende des Vereins. Auch sie wurde geehrt.
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