"Ran an den Winterspeck"

Jürgen Höchst, Vorsitzender des Gahlener Heimatvereins, servierte den Gästen in der Heimatscheune warmen Mandellikör.
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Gahlen. "Ran an den Winterspeck": Unter diesem Motto hat der Gahlener Heimatverein am Freitagabend in und an seine Olle Schuer an der Bruchstraße eingeladen. Zum fünften Mal haben die Ehrenamtlichen das Heimatfest "Panhas am Schwenkmast" organisiert.

„Zeit-Seeing und Delikat-Essen“, darum ging es an dem Abend. Vereinsvorsitzender Jürgen Höchst erklärte das Motto so: Die Gäste sollten bei Panhas, Wurstebrot, Schmalzstullen und deftiger Erbsensuppe zulangen, um sich Reserven für den Winter anzufuttern. Der Verein wolle nach den Feiertagen mit den dazu gehörenden Festessen an diese traditionellen und einfachen Gerichte erinnern, so Höchst. Wenn man das nicht mache, "dann gibt es das nicht mehr", ergänzte er.

Naschkatzen überraschen mit warmem Mandellikör

Zu trinken gab's natürlich auch: Die "Naschkatzen" des Vereins überraschten die Besucher mit warmem Mandellikör, und es gab frisches Lippebräu vom Fass. Trotz des ungemütlichen, nasskalten Wetters prägte eine gemütliche Atmosphäre den Abend. Obwohl: Im vorigen Jahr, bei besserem Wetter, seien noch mehr Leute an die Olle Schuer gekommen, erinnerte sich Gerd Becks. Feuerkörbe luden vor der alten Scheune zum Aufwärmen ein. Drinnen gab's einen beheizten Raum; das Angebot nutzten viele Besucher gerne.

Ende 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein

"Wir sind immer noch nicht fertig mit dem Umbau", sagte Höchst. Ziel des Vereins: Ende 2018 soll alles fertig sein. Bis dahin wird in der Olle Schuer noch einiges passieren. Der Verein möchte eine historische Wohnung mit mehreren, zeitgenössisch eingerichteten Zimmern anlegen. Die Waschfrauen, die Landtechnikfreunde und die historische Löschgruppe sollen eigene Räume erhalten. Hinzukommen wird eine historische Werkstatt.
Ein weiteres Vorhaben: Rund um das benachbarte Feld soll eine Feldbahn ihre Runden drehen. 300 bis 400 Meter Gleise müssten dafür verlegt werden, so der Vorsitzende. Der entsprechende Antrag ist gestellt. Höchst ist optimistisch: Der Kreis Wesel und die Gemeinde Schermbeck hätten dem Verein signalisiert, dass man auf einem guten Weg sei, um eine Einigung zu finden. In dem Zusammenhang möchte der Verein auch das Parkplatz-Problem bei seinen gut besuchten Veranstaltungen lösen.

Jürgen Höchst, Vorsitzender des Gahlener Heimatvereins, servierte den Gästen in der Heimatscheune warmen Mandellikör.
Panhas am Schwenkmast: Die Gäste ließen es sich auf dem Heimatabend des Vereins gut gehen; trotz des nasskalten Wetters.
Autor:

Andreas Rentel aus Schermbeck

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