Ehre für Wolfram Hahnebeck

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Eine ganz besondere Ehre wurde dem Gevelsberger Wolfram Hahnebeck zuteil: Bei seinem letzten Besuch in der Partnerstadt Vendôme erhielt er die silberne Medaille des nationalen Bundes der Feuerwehren von Frankreich.
Da hatte ich überhaupt nicht mit gerechnet“, bekommt der 61-Jährige jetzt noch Gänsehaut, wenn er an den Augenblick der nur wenige Tage zurückliegenden Ordensverleihung denkt.
Denn die Verdienstmedaille ist nicht irgendeine, sondern die zweithöchste, die in diesem Bereich verliehen wird. Entschieden darüber wird durch die Regierung in Paris, und derart ausgezeichnet wurden zuvor nur die bereits verstorbenen Feuerwehrmänner Sven Kuscharski und Klaus Schulte.
Mit Urkunde und Orden wird das Wirken für die internationalen Beziehungen der Feuerwehren gewürdigt. und das ist Wolfram Hahnebeck seit über 35 Jahren ein besonderes Anliegen. Seit 1968 Mitglied der Feuerwehr Gevelsberg und mittlerweile der Ehrenabteilung angehörend, lernte er seinen französischen kollegen Daniel Bross und dessen Frau Nelly 1975 bei einem Besuch in Gevelsberg kennen. Und daraus entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute hält. „Ich spreche selbst kaum französisch“, schmunzelt Hahnebeck. „Aber das hat unsere Verständigung nie leiden lassen.“
Regelmäßig fahren die Hahnebecks nach Vendôme und heißen ihre Freunde auch zu Hause willkommen. Dass sein Wirken jetzt auch offizielle Anerkennung gefunden hat, freut den Träger des silbernen und goldenen Feuerwehrehrenzeichens sehr. Noch mehr aber ist er stolz darauf, dass die Freundschaft zur französischen Wehr nun schon über Jahrzehnte Bestand hat.

Foto: Frank Schneidersmann
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