Origineller als Hansi: das "Tiernamen-Buch"

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Tierarzt Ingo Diegel und Chamäleon Yoda bei der Lektüre des Tiernamen-Buchs. Foto: Sebastian Jarych

Egal ob Hunde, Katzen, Vögel, Nagetiere, Fische oder Reptilien – Haustiere sind in Deutschland sehr beliebt. Bei der Namensnennung sind Herrchen und Frauchen oft wenig originell. Kanarienvögel heißen oft Hansi. Katzen werden oft Mieze genannt.

Ingo Diegel praktiziert seit zwölf Jahren als Tierarzt. Mehrere tausend Tiere hat er in seiner Schwelmer Praxis behandelt. „Ich rufe die Patienten normalerweise mit ihrem Namen auf“, sagt Diegel. Gemeint ist der Name des Tieres, nicht der Halter. Manche Tiernamen häufen sich überproportional (Lucky), manche sind grenzwertig. Und unter den Reptilien gibt es viele namenlose Tiere.

Um dem abzuhelfen, hat Diegel „Das Tiernamen-Buch“ veröffentlicht. Gut 3.500 Namen – alphabethisch sortiert – hat der Tierarzt in seinem Buch versammelt. Zur Auflockerung hat er das Buch mit Tierfotos illustriert. Hinzu kommen Listen wie die beliebtesten Katzennamen. Daneben gibt es auch „Namen nach Charaktereigenschaften“ wie Teufel, Satan oder Zicke. Und unter „No go– Geht gar nicht!“ findet sich erwartungsgemäß der Katzenname Muschi; aber auch Namen wie Bastard und Massaka (Herrchen oder Frauchen meinte wohl: Massaker) sind aufgelistet.

Ingo Diegel hält selbst einige Tiere, zum Beispiel das Chamäleon Yoda („Der Name fällt in die ‚Star Wars‘-Zeit meiner Kinder“). Auch nach Prominenten hat Diegel schon Tiere benannt: „Ich hatte früher mal einen Kanarienvogel , der hieß Schewardnads“, benannt nach dem ehemaligen Außenminister der UdSSR. Bei Tiernamen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
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