Gevelsberg ist kinderfreundlich

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Wie heißt es noch so schön, was lange währt wird endlich gut? Auf Gevelsberg trifft das definitiv zu: Mehr als ein Jahr haben Stadt, Politik und vor allem die Bürger Engagement, Zeit und Arbeit investiert, um die Auflagen für die Entgegennahme des Zertifikates "Familiengerechte Kommune" zu erhalten.

Von Svenja Kruse

Gevelsberg. Im Rahmen des Neujahrsempfanges überreichte Ehrengast und Festrednerin Christina Kampmann als Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW dem zweite Bürgermeister der Stadt Gevelsberg, die Urkunde.
Stefan Biederbick nahm diese Auszeichnung dankend und stellvertretend für die mehr als 100 Netzwerker entgegen, die sich gemeinsam vor etwa zwei Jahren auf den Weg gemacht hatten, die Familien in ihrer Stadt in den Fokus zu setzen. Schließlich seien diese die Basis einer Kommune. Seither wurden verschiedene Konzepte entwickelt, mit denen Väter, Mütter und Kinder Unterstützung in Anspruch nehmen können: Angefangen von Betreuungsangeboten über Freizeitaktivitäten bis hin zur Alltagsbegleitung - da ist für jeden etwas dabei. Und dennoch verlor Biederbick nicht den Blick in die Realität und erinnerte: es gebe zwar „viele Familien, denen es gut geht, andere aber können nicht auf ein solch gutes Netzwerk, wie Großeltern zurück greifen. Vor allem denen gelte es, die Möglichkeiten verschiedener Hilfen zu eröffnen.“ Das nickten auch Ministerin Kampmann und Klaus Bärenfänger als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ab und betonten noch einmal, dass „am heutigen Tag zwar der Höhepunkt eines langen Prozesses gefeiert wird, das Projekt damit aber nicht abgeschlossen ist.“ Vielmehr könne die Übergabe des vorläufigen Zertifikates als Startschuss gesehen werden, Gevelsberg noch schöner, liebevoller und attraktiver für Familien zu machen, als es schon ist. Denn in zwei Jahren muss sich die Kommune einer erneuten Überprüfung unterziehen, nach der sich Gevelsberg dann hoffentlich endgültig und langfristig als familiengerechte Kommune betiteln darf.
Zur Feier des Tages trug sich Ministerin Kampmann zudem in das goldene Buch der Stadt ein und auch die Kids standen im Mittelpunkt des kleinen Festaktes: So waren sie maßgeblich Bestandteil des bunten Rahmenprogramms, führten ein Ballett auf und präsentierten ihre Workshopergebnisse, die während der Festreden gestaltet wurden. In Zusammenarbeit mit der Malschule Maldumal bekamen die jüngsten Besucher des Empfangs die Möglichkeit, ihre Vorstellungen für ein familiengerechtes Gevelsberg auf Papier zu bringen, mit bunten Farben zu experimentieren. Im Anschluss stellten die Jungs und Mädchen ihre Werke vor und fanden großes Gehör bei Politik, Verwaltung und Bürgern, die sicherlich vieles daran setzten werden, die Wünsche der Kinder in ihre Arbeit ein zubinden. Ministerin Kampmann (li.) überreichte das Zertifikat im Beisein zahlreicher Netzwerker an den stv. Bürgermeister Stefan Biederbick.Foto: mar
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