Armin Laschet in Schwelm
Laschet lobt mobile Impfstation in Schwelm

Armin Laschet hält seine Rede.
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Hoher Besuch kündigte sich kurzfristig in Schwelm an. Am heutigen Mittwoch, 7. April, um 11 Uhr, kam Ministerpräsident Armin Laschet zur mobilen Impfstation des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Der Ministerpräsident wollte sich ein Bild von der Impfstation machen, die der Kreis in kürzester Zeit realisiert hat. Landrat Olaf Schade war ebenfalls vor Ort.

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Die komplette Rede des Ministerpräsidenten kann man auf Twitter anschauen:

Am Nachmittag des Ostermontags hat der Kreis eine temporäre Impfstation an der Schwelmer Dreisporthalle in Betrieb genommen, die komplett mit dem Auto durchfahren wird.

"Das hier ist innerhalb weniger Stunden geplant und umgesetzt worden. Die Abläufe in dieser Form sind für uns alle ganz neu. Aber es läuft gut", stellt Rolf-Erich Rehm, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz, am Montagnachmittag erleichtert fest, während die ersten Autos durch die Zelte der zwei Impfstraßen rollen.

Der Ministerpräsident bei seiner Ankunft
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Rückblick: Das Land hatte dem Kreis vergangenen Mittwochabend 8.770 Impfstoffdosen zugewiesen, die innerhalb von zwei Wochen an Kreisbewohner zwischen 60 und 79 Jahren verimpft werden sollen. Weil das Impfzentrum mit den regulären rund 1.000 Impfungen pro Tag ausgelastet ist, musste eine zusätzliche Lösung her. Der Kreis und die ärztliche und organisatorische Leitung des Impfzentrums entschieden sich gemeinsam für eine temporäre Impfstation in unmittelbarer Nähe zum Impfzentrum. Rund 40 Ehrenamtliche des THW und die Abteilung Bevölkerungsschutz übernahmen am Karsamstag den Aufbau.

Während auf dem Parkplatz der Dreisporthalle gebaut wurde, wurden ab Samstagmorgen auch die Termine über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vergeben. Bereits am Samstagabend waren alle Termine aus dem AstraZeneca-Sonderkontingent für Menschen ab 60 Jahren ausgebucht.

Zwei von denen, die einen Termin erhalten haben, sind Barbara Schneider und Axel Müller aus Schwelm. Das Ehepaar, 60 und 61 Jahre alt, sitzt am Montagnachmittag in seinem Auto im Nachbeobachtungsbereich der mobilen Impfstation und ist erleichtert. "Wir hatten Glück. Es ist ein gutes Gefühl, jetzt zumindest die erste Impfung bekommen zu haben."

Auf dem Parkplatz nebenan wartet Margitt Hunger aus Ennepetal. Auch sie hat gerade den Pieks in den Arm erhalten. "Ich bin sehr froh, dass es diese Aktion gibt und ich die Möglichkeit hatte, mich jetzt schnell impfen zu lassen. Hier hat alles reibungslos geklappt", lobt sie die Organisation und den Ablauf vor Ort.

Insgesamt standen am Montag zwischen 14 und 20 Uhr 144 Impftermine an der Impfstation zur Verfügung, ab Dienstag wird die Taktung erhöht und die Betriebszeit auf 8 bis 20 Uhr ausgeweitet.

Autor:

Nina Sikora aus Essen

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