Info-Veranstaltung zu neuem Busbahnhof in Schwelm

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Schwelms Bürgermeister Jochen Stobbe informierte die Bürger über die geplanten Umbauarbeiten des Zentralen Omnibus-Bahnhofes.
Schwelm: Bahnhofplatz |

Über viele Vorteile, die der neue Zentrale Omnibusbahnhof Schwelm mit sich bringen wird, haben sich am Montag rund 150 Menschen auf einer Bürgerversammlung am Bahnhof informiert.

Die Stadt hatte dazu vor Ort eingeladen, und mit ihr waren zahlreiche Partner des Projektes, darunter die AVU, die VER und der Behindertenbeirat präsent. In seiner Begrüßung betonte Bürgermeister Jochen Stobbe die Pluspunkte eines neuen ZOB‘s: Barrierefreiheit auf dem gesamten Gelände, eine bessere Aufenthaltsqualität und eine stärkere Verkehrssicherheit, ein Kundencenter der VER, mehr Platz für Busse, eine Photovoltaikanlage und Elektrotankstellen. Rund 5000 bis 6000 Bürger nutzen jeden Tag den ZOB: Ein Verkehrsaufkommen, das bewältigt werden muss.
Wie sieht die Planung aus? Bürger drängten sich um Schwelms Stadtplaner, um sich von ihnen erklären zu lassen, dass sie sich künftig vom Verlassen des Bahnhofs bis zum Erreichen der gegenüberliegenden Parkanlage auf gleichbleibendem Höhenniveau befinden würden. Die Aufenthaltsqualität an den Haltestellen wird durch Wind- und Wetterschutz deutlich verbessert. Mit der Planung wurden die bisherigen Haltestellen verlängert, um vier Gelenkbussen Raum zu bieten. Es entsteht eine Ausstiegshaltestelle an der Märkischen Straße / Bahnhofplatz. Somit stehen fünf Haltestellen zur Verfügung.
Am neuen ZOB werden umweltfreundliche Mobilität und regenerative Stromerzeugung miteinander verbunden, indem die AVU auf der gesamten Dachfläche eine Photovoltaikanlage errichtet. Unterm Dach gibt es zusätzlichPlatz für 30 Fahrradstellplätze und Boxen mit Ladestationen für Elektrofahrräder und -autos.
Im Anschluss an Stobbes Projekt-Vorstellung nutzten die Besucher die Möglichkeit, sich in einem eigens aufgestellten Zelt anhand von Schautafeln über die Einzelheiten der Planungen zu informieren und suchten auch das Gespräch mit den Projektpartnern.

Text: Carmen Möller-Sendler
Fotos: Frank Schneidersmann
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