Rettungskräfte aus dem EN-Kreis weiter in Hochwassergebieten im Einsatz

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Unverändert sind Hunderte von Feuerwehr- und DLRG-Kräften aus dem Regierungsbezirk Arnsberg in den Hochwassergebieten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Dauereinsatz. Sie werden derzeit sukzessive durch neue,
frische Kräfte ausgetauscht. Die Einsätze aus dem Regierungsbezirk Arnsberg erfolgen auf Basis des NRW-Konzepts der landesweiten vorgeplanten überörtlichen Hilfe, die damit jetzt erstmals auch Betroffenen in anderen Ländern zu Gute kommt.
Voraussetzung für einen effizienten Einsatz der Katastrophenhelfer ist dabei
eine abgestimmte Planung und Koordination durch das Ministerium für Inneres
und Kommunales bzw. die jeweiligen Bezirksregierungen. Der zuständige Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, Regierungsbranddirektor Thorsten Meyer, betont: "Ich weiß, dass alle Angehörigen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr am liebsten sofort dort helfen würden. Ihre Bereitschaft zur Hilfe ist wie immer großartig! Unsere
Hilfe kann aber nur dann planmäßig wirken, wenn sie koordiniert im Rahmen der
vorgesehenen Strukturen stattfindet. Ich bitte die Kollegen daher um Verständnis, dass die Einheiten nur dann zum Einsatz kommen können, wenn sie zuvor von Seiten des Landes angefordert werden." Die Bezirksregierung Arnsberg hat, wie bereits mitgeteilt, unter anderem die Bereitschaft 3 aus Dortmund und dem Ennepe-Ruhr-Kreis (131 Personen) in den Landkreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) beordert - unter Leitung der Abteilungsführung Bochum (12 Personen). Die Hilfskräfte sind seit Freitag im Einsatz. Sie sichern und erhöhen dort Elbe-Deiche in der Samtgemeinde Elbtalaue. Zudem helfen derzeit 132 DLRG-Kräfte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg in Magdeburg und im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt - als Angehörige der Wasserrettungszüge 2, 3 und 6. Die Hilfe aus dem Regierungsbezirk Arnsberg wird solange gewährt, wie sie benötigt wird. Zurzeit wird von einem Einsatz bis mindestens Samstag, 15. Juni, ausgegangen. Angesichts der mittlerweile erfolgten Ablösung von Feuerwehr- und DLRG-Kräften durch frische Helfer ist davon auszugehen, dass bis zum Wochenende über 600 Hilfskräfte von Feuerwehr und DLRG in den Hochwassergebieten im Einsatz gewesen sein werden.
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 12.06.2013 | 18:58  
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