Ideenwettbewerb für Verbindung zwischen Rohrmeisterei und Wuckenhof

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Schwerte – Stadt am Fluss: Die Stärkung der Verbindung zwischen Ruhr und Innenstadt ist zentrales Ziel der Schwerter Stadtentwicklungspolitik.

Schwerte.Das letzte Puzzlestück für die Verbindung von der Ruhr über die Rohrmeisterei zum neuen Ensemble „Rund um St. Viktor“ ist die Schaffung einer attraktiven und direkten Wegeverbindung zwischen Wuckenhof und Rohrmeisterei.

„Zwischen Stadt und Fluss“
2011 hat die Bürgerstiftung Rohrmeisterei im Rahmen einer Sommerakademie mit Studenten und Professoren aus ganz Deutschland Ideen für das Umfeld der alten Pumpstation entwickelt, die Anstoß und Grundlage für das

Integrierte Handlungskonzept (IHK) Innenstadt Schwerte

unter der Überschrift „Zwischen Stadt und Fluss“ wurden.
Das Konzept bildet den Rahmen für eine Reihe von Schwerter Stadtentwicklungsprojekten: „Ob ‚ISG Bahnhofstraße‘ oder ‚Rund um St. Viktor‘ – ermöglicht werden diese Maßnahmen durch Landesförderungen im Rahmen des von der Rohrmeisterei-Sommerakademie angestoßenen ‚IHK‘“, freut sich Tobias Bäcker.

Da ist es nur folgerichtig, dass nun der Realisierungsstart für den Ideenwettbewerb für eine attraktive Wegeverbindung zwischen Rohrmeisterei und Wuckenhof angekündigt wurde. „Wir wollen hochkarätige Fachexpertise und breite Bürgerbeteiligung zusammenbringen,“ beschreibt Bürgermeister Heinrich Böckelühr den Ansatz des zweistufigen Verfahrens, in dessen Rahmen jetzt sechs renommierte Freiflächen- und Landschaftsplaner eingeladen werden, Ideenskizzen für eine barrierefreie Lösung vorzulegen.
Anfang September sollen die Entwürfe und Ideen über mehrere Tage in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bürger, Parteien und Politiker, Nachbarn und Anrainer haben die Gelegenheit sich – auch im Rahmen von Führungen und Gesprächsterminen – informieren zu lassen und ihr Feedback zu den Plänen abzugeben.


Jury entscheidet


Ergänzend zu diesem Prozess wird eine Jury, bestehend aus Fachleuten und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Rohrmeisterei, eine Empfehlung zu den Entwürfen abgeben. In der Folge sollen dann drei von sechs Entwürfen weiter konkretisiert werden – im Lichte der Rückmeldungen aus der Bürgerinformation und der Empfehlungen der Jury, in der sich u.a. Prof. Kunibert Wachten und Prof. Klaus Selle von der RWTH Aachen ehrenamtlich engagieren, die bereits den IHK-Prozess aus Verbundenheit zu ihrer Schwerter Heimat begleitet haben. Den Jury-Vorsitz hat Wolfram Kuschke inne, Staatsminister und Regierungspräsident a.D. und Mitglied des Kuratoriums der Bürgerstiftung Rohrmeisterei.

Im November wird die Jury dann aus den drei finalen Konzepten eine Empfehlung formulieren, die ebenfalls der Öffentlichkeit und dem Planungsausschuss des Schwerter Rates vorgelegt wird, so dass dann fristgemäß die Landesförderung für eine Realisierung in 2017 beantragt werden kann.
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