Kiebitz-Kartierung im Kreis Unna

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Als Brutvogel kaum noch zu finden: der Kiebitz.
Während sie noch vor kurzem im Zugstau steckten und zu hunderten überall auf den Feldern rasteten, da sucht man den Kiebitz jetzt zur beginnenden Brutzeit fast vergeblich.

Auf die Suche nach den verbleibenden Exemplaren machten sich letzten Samstag, am 13.04.2013, etwa 60 Vogelbeobachter der ornithologischen Arbeitsgemeinschaft des Kreises Unna auf den Weg, um im gesamten Kreisgebiet die Kiebitze zu beobachten und zu kartieren. Das Ergebnis dieser Synchron-Zählung ist niederschmetternd. Wo vor 5 Jahren noch etwa 250 brutverdächtige Paare festgestellt werden konnten, hat der Kiebitzbestand weiter auf unter 170 Paare abgenommen. Damit bestätigte sich erneut der traurige Trend des Verschwindens unserer Feldvogelarten durch die Zerstörung geeigneter Lebensräume. Es bleibt zu hoffen, dass die politische Einsicht schnell kommt, dass die großflächigen Mais-Monokulturen zur Gewinnung von energieliefernden Pflanzenstoffen nicht wirklich eine Problemlösung darstellten.

Weitere Einzelheiten zur Kiebitz-Kartierung und zur Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft des Kreises Unna sind auf der Internetseite www.oagkreisunna.de zu finden.
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10 Kommentare
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Hiltrud Richter aus Lünen | 15.04.2013 | 23:31  
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Dagmar Drexler aus Wesel | 16.04.2013 | 04:39  
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 16.04.2013 | 05:32  
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Peter Eisold aus Lünen | 16.04.2013 | 05:33  
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Wilma Porsche aus Unna | 16.04.2013 | 09:48  
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Harald Zschauer aus Lünen | 16.04.2013 | 19:15  
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 16.04.2013 | 21:26  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 18.04.2013 | 00:50  
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Sarina Haarmeyer aus Dortmund-Süd | 18.04.2013 | 20:55  
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Hans Werner Wagner aus Lünen | 18.04.2013 | 21:51  
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