Je entfernter, desto näher. . .

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Wenn ein naher Mensch aus dem Leben geht,
tut das weh, spüre ich es mit der Zeit immer stärker.
Wenn ein mir wichtiger Mensch verreist,
wächst eine Leere mit jedem Kilometer.
Das ist alles nur dann nicht zu beklemmend,
wenn das Herz voll mitspricht und nicht loslässt.
Das mag jeder anders erleben und bewerten,
für mich ist es so ganz stark zu fühlen.

Das Einzige, was allem die Schärfe der Situation nimmt,
ist die Liebe, das wohl höchste der Gefühle.
In ihr bleiben Gegangene immer gegenwärtig,
schauen mir über die Schulter,
nehmen an meinem Leben teil,
werden mir gedanklich immer nah und helfend sein.
Verreiste entfernen sich in der Liebe nie,
sind in allem stets spürbar nahe.

Wer liebt, kann dieses Glück des „Zusammenseins“ erleben,
wird daraus Bereicherung und Lebensfreude schöpfen.
Wer geliebt wird, muss die allumfassende Liebeswucht erst annehmen lernen.
Wer die Liebe als wesentlichen Bestandteil des eigenen Ich sieht,
den wird deren Glück nicht verlassen – ist meine feste Meinung.
Eine wesentliche Voraussetzung scheint mir,
Menschen und ihre Eigenheiten achten und akzeptieren zu können.
Das bedarf vor allem eines Zuhörens und Verstehenwollens
sowie eines fühlbaren Aufeinanderzugehens.

Viel Glück!
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