Sprockhövel rockt beim "Schichtfest"

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Freuen sich auf das zweite Schichtfest v.l. Thomas Alexander (Volksbank Sprockhövel), Karin Hockamp (Kunst- und Kulturinitiative), Werner Sauerwein (Sparkassenstiftung), Peter Schröter vom Fachbereich Jugend und Soziales Stadt Sprockhövel, Christoph Terkuhlen (Sparkassenstiftung), Daniel Wiese (Radio Ennepe-Ruhr), Miriam Venn (Flüchtlingshilfe Sprockhövel), Annette Dornieden (TSG Sprockhövel Handball), vorne Melina Olbrich (Johnny Anaconda) und Ute Feldmann (Jugendzentrum). Foto: Pielorz
Sprockhövel: Glückaufhalle |

Die Vorbereitungszeit war mit über einem Jahr extrem lang, der Erfolg für eine Premiere in Sprockhövel in Ordnung, aber ausbaufähig. Und das soll bei der Neuauflage vom „Schichtfest“, dem Newcomer-Festival junger Bands und Solisten, am Samstag, 14. Oktober, 17 bis 23 Uhr, in der Glückaufhalle geschehen. Mehr Publikum und eine Reichweite über den EN-Kreis hinaus stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Veranstalter sind auch diesmal wieder die Kunst- und Kulturinitiative Sprockhövel, die vor allem die finanzielle und vertragliche Organisation übernimmt, sowie der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Sprockhövel. Unterstützung gibt es wie im Vorjahr vom Rockprojekt Wuppertal und weiteren ehrenamtlichen Helfern. „Zur Premiere im letzten Jahr kamen rund 300 Besucher. Das hört sich erstmal viel an, aber sie kamen über sechs Stunden verteilt. Das muss besser werden“, resümiert Peter Schröter vom Fachbereich Jugend und Soziales.
Und dafür hat man einiges getan: Die Sparkassenstiftung, die Volksbank, der örtliche Lions-Club Sprockhövel/Herbede, Wesero und TZB, das Projekt „Kohle für coole Projekte“, die Handballabteilung der TSG Sprockhövel sowie die Flüchtlingshilfe Sprockhövel, Johnny Anaconda, Musikinstrumententruhe, Radio Ennepe-Ruhr und die Kunst- und Kulturinitiative Sprockhövel stehen mit Geld oder Engagement an der Seite der Stadt und des Jugendzentrums, um die Veranstaltung auf und über die Bühne zu bringen. Ideengeber des ganzen Spektakels war übrigens im letzten Jahr Julius Schwoerer-Boehning, selbst Musiker. Die Handballer kümmern sich um die Getränke, die Flüchtlingshilfe um das leibliche Wohl.
Auch bei den musikalischen Darbietungen gibt es kleine Änderungen. So wird das Zeitfenster für die jeweilige Band deutlich erhöht und es werden Auftritte von 17 bis 23 Uhr stattfinden. Los geht es mit der Musikschule, der MAS-Band, demSongwriter-Projekt des Jugendzentrums und der Cachon-Gruppe. Danach kommen sieben Bands, die aus dreißig Bewerbungen ausgesucht wurden und zum Schluss spielen „Blue House“ und „TIL“, zwei bereits bekannte Bands.

Hier rockt die Jugend

Das Sprockhöveler Modelabel „Johnny Anaconda“ der Studentinnen Melina und Elena Olbrich ist auch wieder dabei. Sie haben im letzten Jahr einen Pullover mit speziellen Schichtfest-Aufdruck entworfen, der, neu gestaltet, wieder angeboten wird.
„Uns ist es wichtig, den Jugendlichen in Sprockhövel und Umgebung eine musikalische Plattform zu bieten. Deshalb haben wir gesagt, nach den Planungen und Erfahrungen im Vorjahr muss es jetzt richtig rocken“, so Schröter. Und wer weiß, vielleicht kommt ja auch einmal etwas ganz Großes aus Sprockhövel. Immerhin hat Hattingen mit „Frida Gold“ vorgelegt.
Karten: Online, bei den Bandmitgliedern, in den beiden Jugendzentren in Sprockhövel sowie bei Peter Schröter im Rathaus und an der Tageskasse. Vier Euro online, fünf Euro im Vorverkauf und sieben Euro an der Tageskasse.
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