Auftakt der Interkulturellen Wochen in Unna mit dem Gebet der Religionen

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Bürgermeister Werner Kolter: Wir wollen hier ein deutliches Zeichen setzen
 
Stellv. Bürgermeisterin Renate Nick, Vorstand des Caritasverbandes Kreis Unna e.V. Ralf Plogmann und die Integrationsratsvorsitzende Ksenija Sakelšek. Auch sie ließen ihre Ballons aufsteigen
Unna: Bürgerhalle im Rathaus | Dienstag 18:00 Uhr

Für ein friedliches Zusammenleben


KREISSTADT UNNA ■ Mit dem Gebet der Religionen möchte der Integrationsrat der Kreisstadt Unna gemeinsam mit dem Caritasverband für den Kreis Unna e.V.  und Vertretern unterschiedlicher Religionen und Konfessionen zur Akzeptanz anderer Religionen für ein friedliches Zusammenleben aufrufen und damit zur religiösen und zwischenmenschlichen Verständigung beitragen.

» Vertreter evangelischer, katholischer, türkisch-islamischer, jüdischer, alevitischer, hinduistischer und afrikanischer Konfessionen und Religionsgemeinschaften und viele Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Vereinen, der im Rat vertretenen Parteien und der stellvertretende Landrat Martin Wiggermann waren der Einladung gefolgt und in die Bürgerhalle gekommen.

Zum Abschluss seines Grußwortes machte Bürgermeister Werner Kolter klar:

Wir wollen hier ein deutliches Zeichen setzen


Für die Besucher in der Bürgerhalle lag ein Begleitheft zu den Gebeten aus.
» Gebet der christlichen Kirchen
» Gebet der türkisch-islamischen Gemeinde
» Gebet der jüdischen Gemeinde „haKochaw“ für den Kreis Unna e.V.
» Gebet der alevitischen Gemeinde im Kreis Unna e.V.
» Gebet des Hindu-Tempel Schwerte
» Afrikanisches Urgebet

» Musikalisch begleitet wurde das Gebet der Religionen durch den Chor Kalinka der jüdischen Gemeinde „haKochaw“ für den Kreis Unna e.V. Zum Abschluss in der Bürgerhalle stimmte Joseph Mahame, der 1981 in Uganda geboren wurde und seit 13 Jahren in Deutschland lebt, die Besucher mit seinem Instrument auf die vor uns liegenden Interkulturellen Wochen mit dem Thema

„Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt - Vielfalt Afrikas"

ein.

Das Erfolgsrezept der Interkulturellen Wochen
Begegnungen schaffen Verständnis, Gespräche führen zum Abbau von Ängsten. Aus Unbekannten werden geschätzte Nachbarinnen und Nachbarn - oft Freundinnen und Freunde. So haben es die Integrationsratsvorsitzende Ksenija Sakelšek und der Vorstand des Caritasverbandes Kreis Unna e.V. Vorstand Ralf Plogmann in Ihrer Einladung zum Gebet der Religionen formuliert.

» Wir in Unna , so Ksenija Sakelšek und Ralf Plogmann treten Rassismus und allen Formen von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegen. Wir verkennen nicht: Es gibt, zuweilen auch schwierige, Herausforderungen im Zusammenleben von Menschen verschiedener ethnischer, kultureller, sprachlicher und religiöser Herkunft und Identität. Aber sie müssen konstruktiv und würdig ausgetragen werden. Wir verurteilen jegliche Form der Feindseligkeit gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Ablehnung von Flüchtlingen. Wir rufen dazu auf, sensibel den wachsenden Fremdenhass wahrzunehmen und nicht zu schweigen, sondern dagegen anzugehen.

» Zum Abschluss der Veranstaltung ließen die Besucher viele bunte Luftballons vor dem Rathaus aufsteigen. Befestigt daran: Das diesjährige Gebet der Religionen in Unna mit dem Gebetsanliegen:
» „Menschen finden eine Heimat“, Deutschland“, hat die Situation von Menschen vor Augen, die zur Arbeitssuche nach Deutschland gekommen sind.
Wir wünschen uns, dass aus Begegnungen und Gesprächen regelmäßige Kontakte und Freundschaften wachsen. Nur so kann es gemeinsam gelingen, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken.

» Alle Programminformationen zu den Interkulturellen Wochen Unna 2015

Fotos © Jürgen Thoms
16.09.2015 12:59:16
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4 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 16.09.2015 | 15:56  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 16.09.2015 | 18:17  
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Volker Dau aus Bochum | 16.09.2015 | 20:05  
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Jürgen Thoms aus Unna | 21.09.2015 | 21:35  
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