Ernte geht in die letzte Etappe - Schönes Wetter willkommen

Anzeige
Einige Tage Sonne, dann wird auch dieser Weizen geerntet sein. (Foto: WLV)

Die Sonne ist den heimischen Bauern herzlich willkommen, so eine Mitteilung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. „Eine knappe Woche gutes Wetter brauchen wir noch, um die Ernte in der Region Ruhr-Lippe (Kreis Unna, Städte Bochum, Dortmund, Hamm und Herne) zum Abschluss zu bringen“, sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Hans-Heinrich Wortmann.

Bei dem schönen Wetter im Juli und August konnten die Landwirte einen beträchtlichen Teil der sommerlichen Ernte einbringen. Die Gerstenfelder sind seit einiger Zeit abgeerntet. Der Raps ist zum größten Teil vom Feld, nur in den Höhenlagen des Kreisverbandsgebietes konnte er noch nicht komplett eingefahren werden. „In der Weizenernte mussten wir eine wetterbedingte Pause einlegen“, sagt Hans-Heinrich Wortmann. Rund die Hälfte des Weizens sei entlang des Hellwegs und nördlich davon schon gemäht, südlich des Hellwegs sei das deutlich weiniger.

„Die Erträge liegen bei Gerste und Raps im guten Durchschnitt, schwanken allerdings regional“, so der Vorsitzende. „Die Weizenernte verspricht in unserer Region gut zu werden“, freut sich Wortmann. Die Bauernweisheit „Mai kühl und nass, füllt des Bauern Scheun und Fass“, würde sich in diesem Jahr beim Weizen bewahrheiten. Im Mai werde im Getreide das Korn ausgebildet; sei diese Phase lang und bekomme die Pflanze genügend Nährstoffe und Wasser, sei das eine gute Voraussetzung für eine gute Ernte.

Auch die Erntebedingungen waren bis jetzt sehr gut“, freut sich Wortmann. Nach einigen Jahren, in denen die trockenen Zeitfenster immer nur sehr kurz waren, konnten wir in diesem Sommer den ersten Teil der Ernte bei schönstem Wetter einbringen. Der Regen, der die Ernte unterbrochen habe, sei allerdings für die Früchte, die jetzt noch nicht geerntet werden, gut gewesen. „Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben brauchten dringend Wasser“, so Wortmann. Der Mais sehe in der Region je nach Bodenqualität extrem unterschiedlich aus. Die Kartoffeln zeigten einen geringen Ansatz. Bei den Zuckerrüben seien die ersten Proberodungen ebenfalls deutlich schwächer ausgefallen als im Mittel der letzten Jahre.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.