Es gab Schnaps und Segen zum Richtfest am Beginenhof in Königsborn

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Bauherr, Architekt und Handwerker erklimmen das Gerüst, um den letzten Zimmermannsnagel zu versenken. (Foto: privat)

Das Richtfest ist der Moment, an dem Bauherr und die Handwerker zurück blicken auf das, was schon geschafft wurde. So auch am Beginenhof Königsborn. Die Arbeiten liegen alle im Zeitplan und nächsten Sommer kann eingezogen werden. Das wurde jetzt gefeiert.

„Wenn nicht der Herr das Haus baut, so bauen umsonst, die daran bauen“ – zunächst ist es jedoch ein Bibelwort, das Superintendent Hans-Martin Böcker einleitend zitiert. Er bittet um den Segen für Handwerker und Bewohner. Der Evangelischer Kirchenkreis ist Bauherr des Gebäudes, das ehemals Pfarrhaus der Königsborner evangelischen Gemeinde war und zukünftig als zweiter Standort eines Beginenhofes, eines Wohnprojektes für Frauen, dient.

So erklimmt auch Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein das Gerüst zusammen mit Architekt Peter Quittmann und Zimmermann Michael Klockenbusch. Der letzte Zimmermannsnagel, den es zu versenken gibt, trotzt zwar zunächst den Hammerschlägen von Sauerwein, doch dann ist auch das geschafft. Sein Dank gilt allen Bauleuten und Planern, die dazu beigetragen haben, dass es gut voran ging auf der Baustelle. Mit dem Spruch des Zimmermanns und einem Schnaps endet das kurze Ritual.

Nun beginnen die Innenarbeiten, die in enger Absprache zwischen Bauherr, Architekten und zukünftigen Bewohnerinnen geschehen. Bis auf drei der insgesamt zwölf Wohnungen sind alle bereits vergeben. Die Nachfrage nach dieser Wohnform ist groß.
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