Es tut sich was im Kurpark

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Unna. Bereits am 20. Dezember hat sich die Initiative der Unnaer Kurparkfreunde formiert. um sich mit den geplanten Gradierwerken im Unnaer Kurpark auseinander zu setzen. In der Diskussion zeigte sich, dass es offenbar viele Gründe gegen dieses Projekt gibt. Im Ergebnis sind sich aber alle einig: “Kein Mensch braucht ein Gradierwerk” (s. a. folgenden Beitrag: http://www.lokalkompass.de/unna/politik/der-widers...).

Nun gibt es auch eine Mailingliste, über die die Kurparkfreunde Informationen austauschen und sich organisieren. Jeder Interessierte kann sich hier anmelden: https://listen.jpberlin.de/mailman/listinfo/kurpar...

Unter anderem bemängeln die Mitstreiter der Initiative, dass das Verfahren völlig intransparent ist. Obwohl anscheinend bereits im März eine Baugenehmigung erteilt wurde und die Stadt Unna eine Fläche von über 600 qm im Kurpark bereitstellt, hat es bisher keine nennenswerte Bürgerbeteiligung gegeben. Es gibt auch keinerlei Informationen über Umweltauswirkungen oder zu erwartende Folgekosten. Stadtverwaltung und Kurparkverein, die zu diesen Themen befragt wurden, hüllen sich bislang in Schweigen. Dass die Stadt Unna, trotz Haushaltssicherung, einen Investitionszuschuss in unbekannter Höhe zugesagt hat, der genaue Betrag steht nämlich in der entsprechenden Beschlussvorlage gar nicht drin, stößt ebenfalls auf Unverständnis.

Für Michael Griesohn-Kluth steht jedenfalls fest, dass es sich bei dem geplanten Bauwerk um eine technische Anlage zur Anreicherung einer Salzlösung handelt, für die auch die entsprechenden Auflagen gelten müssen, was Betriebssicherheit und Umweltfolgen angeht. Ein weiteres Treffen der Kurparkfreunde wird am Sonntag den 13. Januar 2013 um 13:00 Uhr im Kurpark stattfinden. Treffpunkt ist die alte Blutbuche, die dem Gradierwerkprojekt zum Opfer fallen soll. Dann sollen auch weitere Aktionen geplant werden, Ideen dafür gibt es bereits reichlich.
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