Zum Neujahrsfrühstück "Bericht aus Berlin" mit Hubert Hüppe

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v.l.: Bianca Dausend (FU-Kreisvorsitzende), FU-Vorsitzende Marianne Scheidt, Hubert Hüppe MdB und weitere Mitglieder der FU-Holzwickede (Foto: privat)

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe war Redner beim traditionellen Neujahrsfrühstück der Frauen Union Holzwickede.

Der Einladung der Vorsitzenden der FU Holzwickede, Marianne Scheidt, folgten rund 50 politisch interessierte Frauen. „Wenn ich mir überlege, dass wir bei der ersten Veranstaltung mit genau sechs Personen zusammengesessen haben, dann ist das eine äußerst erfreuliche Entwicklung“, erklärte Scheidt. Das Neujahrsfrühstück der Frauen Union Holzwicke mit Hubert Hüppe MdB fand in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt.

Das läuft gut:


Nach einen Grußwort der neugewählten Kreisvorsitzenden der Frauen Union, Bianca Dausend (Schwerte), berichtete Hüppe über seine politische Arbeit in Berlin. Sein Fazit des Jahres 2014 fiel äußerst positiv aus. Die Zahl der Beschäftigten lag im vergangenen Jahr mit über 43 Millionen Menschen in Lohn und Brot so hoch wie noch nie. Die Arbeitslosenquote lag mit 6,7% auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Obwohl erst für dieses Jahr geplant, kam der Bund im Jahr 2014 erstmalig seit 1969 ohne neue Schulden aus. Die schwarze Null steht. Deutschland ist erneut Exportweltmeister – noch vor China und den USA.

Das läuft nicht so gut:


Kritisch äußerte sich Hüppe über die Rente mit 63, diese sei zwar für die Betroffenen positiv, belaste aber die nachfolgenden Generationen. Auf der Habenseite verbuchte er die Ausweitung der Mütterrente. Mit der Ausweitung auf Anspruchsberechtigte, die vor 1993 Erziehungsleistungen erbracht haben, sei eine Gerechtigkeitslücke geschlossen worden. „Bei allen Erfolgen, wir dürfen jetzt nicht nachlassen“, erklärte Hüppe; „wir müssen nun damit anfangen Schulden zurückzuzahlen.“

Vor dem Hintergrund der Anschläge von Paris äußerte sich Hüppe auch zum Thema der doppelten Staatsbürgerschaft sowie zur Pegida-Bewegung. „Nicht jeder, der sich mit Themen wie der doppelten Staatsbürgerschaft kritisch auseinandersetzt und Gefahren im islamischen Extremismus sieht, ist ausländerfeindlich“, so Hüppe. Man müsse die Sorgen der Menschen ernst nehmen und könne eine Diskussion über den islamischen Extremismus nicht mit einem Tabu belegen.

Hüppe versprach auch im kommenden Jahr wieder beim Neujahrsfrühstück der Frauen Union Holzwickede dabei zu sein. „Ich freue mich bereits darauf, wobei mich ja ohnehin regelmäßig in Holzwickede bin“, so Hubert Hüppe abschließend. 
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