Langenberg lässt sich den "Spaß an der Freud´" nicht nehmen

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Neu dabei: Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD)
Trotz aller Unkenrufe schlängelte sich der närrische Lindwurm am Tulpen-Sonntag durch die historische Altstadt Langenbergs. Die Narren dankten es und säumten wieder zu hunderten die Straßen.

Wettertechnisch hätte es für die Langenberger Narren nicht besser laufen können - milde Temperaturen und kein Regentropfen.Mit einiger Verspätung setzte sich der lustig-bunte Zug an der oberen Hauptstraße in Bewegung und bahnte sich seinen Weg durch die närrische Menschenmenge. Laute „Tüpp, Tüpp-Helau Rufe“ empfingen die Wagen und Fußgruppen dann auch standesgemäß, während sich das jecke Volk vor der Alten Kirche zu karnevalistischen Klängen aus den Lautsprechern von DJ Ralle warm geschunkelt hatte.
Bunt dekorierte Wagen und fantasievolle Fußgruppen reihten sich aneinander und bahnten sich einen Weg durch die Menge. Vertreter aus Handwerk und Unternehmen, Politik und Sport kamen wieder dem Aufruf der Langenberger Werbevereinigung nach und und stellten auch in diesem Jahr einen sehenswerten Zug auf die Beine. Auch der Prinzenwagen, mit Stadtprinzenpaar Christian II und Natalie I und dem Kinderprinzenpaar Marcel I und Marilena I, konnte wieder stressfrei und ohne Termindruck beim Stadtteilkarneval in Langenberg mitmachen, denn zum wiederholten Mal fand der Zug am Tulpen-Sonntag und nicht am Rosen-Montag statt. „Mit 16 Einheiten, zur Hälfte bestehend aus Wagen und Fußgruppen, war der Zug gut aufgestellt. Ich bin mit der Veranstaltung sehr zufrieden“, so Markus Blazer, Mitglied der Langenberger Werbevereinigung (LWV), die unter Leitung von Achim Peter und der Ehrenvorsitzenden Gerda Klingelfuß wieder die Verantwortung für den Zug übernommen hatte. "Die Bereitschaft zur Teilnahme, war trotz der Gefahr einer Absage des Zuges wieder gut“ so Balzer, der die Organisation im Vorfeld und für den Tag selbst federführend inne hatte. "Das zeigt uns, wie wichtig den Menschen der Erhalt von Tradition und Brauchtum ist.“ Für ihr Engagement wurden die Teilnehmer prompt von vielen kleinen und großen Teufelchen, Prinzessinnen, Piraten, Clowns, Elfen und Cowboys bejubelt. So mancher kleine Jeck hatte ein kuscheliges Tier-Kostüm gewählt, so war es nicht verwunderlich, dass gerade kleine Eisbären, Tiger, Löwen und Kätzchen hoch im Kurs standen. Den lauten Rufen nach „Kamelle“ und „Strüssche“ wurde reichlich nachgekommen und so kamen auch in diesem Jahr wieder alle Narren auf ihre Kosten. „Nicht zuletzt die große Unterstützung seitens der Stadt, machten die Durchführung dieser beliebten Veranstaltung möglich“, so Markus Blazer. „Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus natürlich allen ehrenamtlichen Helfern, dem DRK, den TBV, den Radläufern und Wagenengeln, die alle wieder für einen reibungslosen Ablauf sorgten.“ Noch lange wurde auf dem Platz vor der Alten Kirche geschunkelt und gelacht, bis die Temperaturen die Jecken in die umliegenden Gaststätten trieb, wo noch bis weit in den Abend hinein weiter gefeiert wurde.
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