Die Volkshochschule (VHS) setzt auf Perspektive!

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Michael Beck (von links), Verbandsvorsteher des Volkshochschulzweckverbandes, VHS-Direktor Rüdiger Henseling und Mitarbeiterin Özün Kaplica.
 
Michael Beck (links), Verbandsvorsteher des Volkshochschulzweckverbandes, und VHS-Direktor Rüdiger Henseling präsentieren das neue Programmheft der VHS.

Volkshochschule Velbert/Heiligenhaus bleibt mit neuem Programm auf Erfolgskurs

Die neuen Kurse der VHS in Velbert und Heiligenhaus beginnen in diesem Frühjahr am 1. Februar. Unter dem Motto „Perspektiven“ knüpft die VHS mit ihrem aktuellen Programmheft an den großen Erfolg des Herbstsemesters an. „Ein Kursangebot ‚am Puls der Zeit‘ soll auch im bevorstehenden Frühjahrssemester dazu beitragen, Menschen dazu zu bewegen, ihre ganz persönlichen Perspektiven zu erweitern“, so Michael Beck, Bürgermeister von Heiligenhaus und Verbandsvorsteher des Volkshochschulzweckverbandes Velbert/Heiligenhaus.

Zum Angebot des neuen Semesters gehören Kurse zur Gesundheitsbildung und Kultur ebenso wie Kurse zur Erlangung einer neuen Sprache, Integrationskurse oder das Nachholen eines Schulabschlusses. „Wir versuchen, unseren Besuchern Perspektiven für ein zukunftsorientiertes Leben aufzuzeigen“, so Rüdiger Henseling,VHS-Direktor. „Bildung gibt Perspektive. Für junge und alte Menschen. Daher freuen wir uns besonders, dass wir im vergangenen Herbstsemester rund 5.000 Teilnehmer zu mehr Bildung motivieren konnten.“ Mit 450 Kursen und einem Unterrichtsvolumen von 15.500 Unterrichtsstunden, blicke man nicht ohne Stolz auf das vergangene Semester zurück. Und das Ganze bei ausgeglichenem Haushalt. Mit 15.824 Stunden wolle man dieses Ergebnis in diesem Frühjahr noch toppen, so Henseling.

Kursprogramm überzeugt mit neuen Angeboten

Bewährtes mischt sich im neuen Kursprogramm mit Neuem. Neu sind beispielsweise die zehn Angebote zum Velberter Griechenlandjahr 2018. Oder die neue Vortragsreihe „Die Flucht nach vorn“. In Kooperation mit dem Helios Klinikum Niederberg geht es hier speziell um die Männergesundheit und das wichtige Thema Prävention. Hinzu kommen neue Integrationskurse und auch das Angebot der Gesundheitsförderung wurde ausgebaut. Eine vierteilige Vortragsreihe „Recht“ zu Scheidung und Unterhalt, kann für die Teilnehmer sogar kostenfrei angeboten werden. Und auch der seit einem Jahr erfolgreich angebotene Kurs “Psychomotorik für kleine Kinder mit Fluchthintergrund“ wird dank Unterstützung der Kreissparkasse in Heiligenhaus und der Thormählen-Stiftung weiterhin kostenlos angeboten. „Eine große Angebotsvielfalt“, darüber sind sich die Verantwortlichen einig.

Raumproblematik stößt bei Teilnehmern auf Kritik

Und das, obwohl die räumlichen Gegebenheiten in Velbert bei den Kursteilnehmern vermehrt zu Kritik führen. Gemeint ist hier vor allem der erneute Umzug von Kursen. Von der Martin-Luther-King-Schule geht es nun – auf Bitte des Immobilienservices der Stadt – erneut in das Gebäude an der Lindenstraße 3. Und zwar in die vierte Etage. „Das stößt bei unseren Kunden natürlich auf Kritik und wir müssen mit dem Risiko leben, dass sich Frauen und Männer deswegen ganz von den Kursen abmelden“, so der VHS-Direktor. Mit guten Dozenten und einem guten Service habe man es bisher jedoch immer geschafft, die Kursteilnehmer das „schlechte Umfeld“ vergessen zu machen. Denn, so Rüdiger Henseling: „Wir sind eine Bildungseinrichtung und wir wollen unseren Kunden ein gutes, festes Zuhause bieten. So wie in Heiligenhaus.“

Bürgerforum als gute Zukunftsperspektive

Doch es gebe „Licht am Horizont“. Nach vielen Jahren der räumlichen Not in Velbert, der Improvisation, zahlreicher Umzüge und Zwischenlösungen, scheint ein zukünftiger zentraler Standort in Velbert-Mitte im neuen Bürgerforum Niederberg nun realisierbar zu werden. „Barrierefreie Zugänge der Schulungsräume und der Verwaltung, eine angemessene Ausstattung mit Parkplätzen sowie eine günstige Lage für öffentliche Verkehrsmittel sind dringend notwendig“, so Henseling. „Der Umbau des Forum Niederberg in ein geplantes Bürgerforum wird von der Volkshochschule daher als gute Zukunftsperspektive unterstützt und begrüßt.“

VHS setzt auf seine Mitarbeiter

Auch in „Sachen Mitarbeiter“ setzt die VHS auf Zukunftsperspektive. Es gibt viele personelle Veränderungen – doch nicht nur durch Wechsel, sondern durch die Investition in das eigene Personal. Die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist bei der VHS ein zentrales Thema, denn: „Wir versuchen Stellen mit bestehendem Personal zu besetzen. Auszubildende werden übernommen und manchmal gelingt es uns sogar, eine neue Stelle einzurichten.“ So geschehen bei Özün Kaplica. Die junge Frau besuchte einen Schulabschluss-Kurs der VHS und überzeugte durch ihre Persönlichkeit. Seit zwei Jahren ist sie nun bei der VHS als Servicekraft tätig. Seit Anfang des Jahres sogar mit Festanstellung in Teilzeit. „Als Behörde haben wir unseren eigenen Spielraum. Wir bilden selber aus, lassen unsere Mitarbeiter studieren und setzen auf Fortbildung. Ein ausgefeiltes Qualitätsmanagement hält die Schule damit auf Erfolgskurs.“
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