Prachtvolles Adventskonzert der Männer-Chorgemeinschaft Velbert. -Gastbariton Max Müller und Pianistin Elina Semenova begeisterten das Publikum-

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Velbert: Christuskirche | Die Besucher erlebten in der vollbesetzten Christuskirche ein Konzert unter dem Titel *Advent-Event*, das restlos begeisterte. Es wurde in der Tat ein glänzendes *Event* das den Zuhörern auch ruhige, besinnliche Momente bescherte. Dirigent Lothar Welzel hatte wieder ein sehr schönes und äußerst abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Liedtexte von Chor und Solist wurden in sechs europäischen Sprachen, Latein sowie in wienerischem, kärntnerischem und südtiroler Dialekt vorgetragen.
Der Großchor aus Männer-Chorgemeinschaft Velbert und MGV Sängerkreis Wülfrath eröffnete das Konzert mit dem gewaltigen "Groß ist Jehova, der Herr" von Vinzenz Lachner, kraftvoll und gleichzeitig sensibel begleitet von Elina Semenova an der Orgel. Neben bekannten Ohrwürmern wie "Ave verum" von Mozart und Beethovens "Hymne an die Nacht" konnte der Chor auch mit weniger bekannten, teilweise von Dirigent Lothar Welzel neu gesetzten Chören überzeugen. Besonders das englische "Do you hear what I hear" von Regney/Shane kam beim Publikum gut an.
Gaststar des Abends war Max Müller, als Schauspieler bekannt als Polizeiobermeister Michi Mohr in der ZDF-Serie "Die Rosenheim-Cops", daneben aber auch ausgebildeter Bariton mit regelmäßigen Auftritten in München und seiner österreichischen Heimat. Erkältungsbedingt musste er sein Programm leicht umstellen, begeisterte die Besucher dennoch mit dem "Bußlied" aus den Gellert-Liedern von Beethoven und mit "Jesus bleibet meine Freude" von Bach, begleitet von Lothar Welzel am Flügel. Dann kam er so richtig in Fahrt und ließ seinem österreichischen Charme immer mehr freien Lauf bei einem Medley mit einem Alt-Wiener Krippenlied, "Morgen, Kinder, wird’s was geben", "Lulajze, Jezuniu" – einem der beliebtesten polnischen Weihnachtslieder – und einem tirolerischen Adventslied. Bei seinem humorvollen Vortrag der Weihnachtsgeschichte "Apfent" von Toni Lauerer in bayerischem Dialekt hatte er die Lacher im Publikum auf seiner Seite.
Höhepunkte des Konzertes waren die gemeinsamen Vorträge von Chor und Solist. Beim lateinischen "Panis angelicus" von Cesar Franck wurde Max Müller von einem Soloquartett aus Chorsängern gefühlvoll begleitet. Im Schlussblock glänzten alle Mitwirkenden mit einem spanischen Weihnachtslied aus Andalusien, dem italienischen "Dormi, dormi" und der "Merry Christmas Polka" von Sonny Burke. Die begeisterten Konzertbesucher ließen Chor und den Solisten nicht unter drei Zugaben aus der Kirche.
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